Nachfolger Hummer/Humvee: Update
— 24.08.2012Gesucht: neues Arbeitstier für US-Army
Das Arbeitstier der US-Army hat ausgedient, der Humvee ist künftigen Aufgaben nicht mehr gewachsen. Seit 2006 wird ein Nachfolger für die Militär-Version des Hummer gesucht. Hier sind die drei Finalisten.
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Warum der ganze teure Aufwand? Der kantige Riesen-Jeep Humvee, das kommt von High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle (HMMWV, gesprochen: Humvee), ist das Arbeitstier der US-Army und der Marines und gehört nach 30 Jahren treuem Dienst nun zum alten Eisen. Zuletzt haben zahlreiche Sprengstoffanschläge im Irak und in Afghanistan das leicht gepanzerte Einsatzfahrzeug an seine Grenzen gebracht. Deshalb muss ein Nachfolger her, ein Fahrzeug, das höher liegt, stärker gepanzert ist und die Besatzung besser vor Minen und Sprengfallen schützt.
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Der Marauder aus Südafrika gehört zu diesen extrem gepanzerten Radfahrzeugen. Seine Straßenversion lässt den Hummer zu einem Kleinwagen schrumpfen. Allerdings ist ein solches Schwergewicht mit seinen zehn Tonnen weder flink, noch spritsparend oder einfach zu transportieren. Anforderungen, die der längerfristige Nachfolger des Humvee erfüllen muss. So fordert es die US-Army in ihrer Ausschreibung. Doch wer liefert die beste Mischung aus sicher, beweglich und günstig? Das sind die drei Finalisten:• BRV-O von AM General: Der Vater des Ur-Humvee hat recht spät bekannt gegeben, mit einem eigenen Nachfolger an den Start zu gehen. Vorher standen sie nur als Kooperationspartner zur Verfügung. Nach Firmen-Angaben soll ihr "Über-Humvee" alle Programm-Anforderungen des Pentagon übertreffen. Der Explosions-geschützte Offroader (so die Übersetzung der Abkürzung BRV-O) wurde auf über 483.000 Kilometer bis ins letzte Detail getestet. Mehr vom BRV-O sehen Sie unten im Video.
• Hybride von Oshkosh: Der amerikanische Nutzfahrzeughersteller Oshkosh hat bereits einen dicken Deal mit der US-Army an Land gezogen und beliefert die Truppen mit schwer gepanzerten Patrouillen-Fahrzeugen à la Marauder. Zwischenzeitlich galten die schon als Humvee-Nachfolger. Für den endgültigen Coup müssen die elf Tonnen schweren Panzer etwas abspecken. Als weiteren Anreiz hat Oshkosh einen sparsamen Diesel-Hybrid-Antrieb im Prototyp verbaut. Im reinen Elektroantrieb geht das Fahrzeug auf "Schleichfahrt".
• "Kampfjet auf Rädern" von Lockheed Martin: Der Prototyp von Lockheed Martin soll Mobilität mit bestmöglichem Schutz verbinden. Richtig interessant wird es im Inneren. Dort hat der Hersteller seine Erfahrungen aus der Luft- und Raumfahrt eingebracht und das Cockpit besonders bedienerfreundlich gestaltet. Es heißt sogar, das Fahrzeug sei um den Soldaten herum entworfen worden.
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Kommentare zum Artikel (18)
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Toll! Mal wieder ein dämlicher Artikel über irgendwelchen Militär-Quatsch....
kein Tiguan, Touareg, Kuh3, Kuh5 oder Kuh7 ??? eine Frechheit, hahahahaha
Jeep wird wie der Hummer von den privaten Straßen verschwinden. Z.Z. werden neue Jeeps überall 40% unter Preis angeboten. Die Händler haben Angst, daß es immer weniger dumme Männer gibt, die sie von diesen Fahrzeugen erlösen.
Aktuell ist der Treibstoff so teuer wie noch nie - das ist die beste Endlostherapie für die Primaten, die in ihrem Egoismus meinen, unbedingt eine solche CO2-Schleuder fahren zu müssen.
Könnte ich mir alle auch gut vor der Disco oder dem Café vorstellen. Natürlich in schwarz und mit Chromstoßstangen.
0 - 100 in über 20 Sek, und bei Vollgas ein Verbrauch von über 20 Litern. Nur Deppen fahren solche Kisten. Da nehm ich doch lieber den Skodda Fabia TDI mit 105 PS. Der verbraucht weniger ist, ist sogar etwas schneller auf 100 und bringt mich auch von A nach B. Die Ammies können garnichts.