Nachwuchsförderung

Nachwuchsförderung

— 15.01.2010

McNish sucht Superstars

Vom Kartfahrer zum Superstar. Gemeinsam mit der Jim Russell racing drivers school sucht Jurymitglied und zweifacher Le Mans-Sieger Allan McNish weltweit nach talentierten Piloten.

Erfolgreiche Formel-1-Fahrer aus den Vereinigten Staaten oder Kanada sind eher selten. Der bisher letzte, der sich in der automobilen Königsklasse versuchte, war Scott Speed. Bis zu seinem Rauswurf nach dem GP von Europa auf dem Nürburgring 2007 war der Amerikaner in 28 Grand Prix für Toro Rosso meist hinterhergefahren. Die magere US-Bilanz in der Formel 1 will nun die "Jim Russell racing drivers school" aus Sonoma/Kalifornien aufpolieren. In einer aufwändigen Sichtung wurden Talente gesucht. 40 Nachwuchsfahrer schafften es ins Finale. Dort mussten die potentiellen künftigen Formel-1-Stars ihr Können hinter dem Steuer eines Rennkarts (28 PS) und des Formelfahrzeugs FJR-50 (300 PS) unter Beweis stellen. Auch Kenntnisse in der Automechanik und der Umgang mit Medienvertretern wurde auf dem Gelände des Infineon Raceways beäugt und bewertet. Die Jury wurde dabei angeführt vom zweifachen Gewinner des 24-Stunden-Rennens in Le Mans und Ex-F1-Pilot Allan McNish (40).

Alles rund um Audi

Alex Ellis (l.) und Gary Carlton (re.) sind die Gewinner der Sichtung der "Jim Russell racing drivers school".

Gary Carlton (USA) und Alex Ellis (Kanada) sind die beiden Auserwählten. Sie werden nun eine komplette Saison der Jim Russell Championship Series bestreiten. Über die 16 Rennen, die ausnahmslos auf dem Infineon Raceway in Sonoma stattfinden, hinaus, bekommen sie Lehrgänge und Testfahrten gesponsert. Damit soll einerseits Ihre Leistung verbessert werden. Andererseits sollen die Jungs rundum für den Job eines Profirennfahrers fit gemacht werden. Der Sieger der Serie erhält ein Cockpit in der Nachwuchsserie Formel 2. Für den 23-jährigen Carlton und den 18-jährigen Ellis ist es "die Erfüllung eines Traums".

Allan McNish als Jurymitglied

Setzt sich für den Nachwuchs ein: Rennfahrer Allan McNish sucht die Superstars von morgen.

Mitverantwortlich ist Allan McNish. Der 40-jährige Schotte hat bereits Formel-1-Erfahrung. 2002 fuhr er für Toyota in der Königsklasse. Als Audi Werksfahrer sitzt er inzwischen im Le Mans Prototyp R15 TDI. Schon zweimal hat er den Langstreckenklassiker 24 Stunden Le Mans gewonnen. Nachwuchsförderung liegt dem zweifachen Vater am Herzen. "Es gibt kaum etwas Wichtigeres, als eine neue Geneeration junger Begabungen heranzuziehen", erklärt McNish seinen Einsatz als Jurymitglied.







Autor: Virginia Brusch

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