NAIAS 2008, Teil 2
— 14.01.2008Die Deutschen in Detroit
Die deutschen Autobauer glänzen mit Perfektion: BMW hat das 1er Cabrio dabei, VW macht den Passat schön, Audi nagelt mit dem R8 los, und Mercedes zaubert den GL klein.
VW macht den Passat schön, Audi baut den R8 zur Dieselrakete um
Günstiger wird das Passat Coupé, das VW in den USA ab umgerechnet 26.000 Euro einpreist. Attraktive Kampfpreise für das viertürige Coupé, das bei uns rund 30.000 Euro kosten soll. "Der Passat CC wird uns helfen, das Image von VW in den USA aufzufrischen", sagt Stefan Jacobi. Der Chef von VW in Amerika will rund 25.000 Passat CC verkaufen, die in Emden vom Band laufen. Der schönste Passat dürfte jedoch ein Nischenmodell bleiben. Besser sollte sich der VW Tiguan verkaufen, als frisches Blut für die schwächelnde Bilanz der Wolfsburger. Als einziger deutscher Hersteller musste VW 2007 in den USA rückläufige Zahlen notieren. Ein Rekordjahr (rund 93.000 Autos) legte Audi hin. Die Marke führt 2008 den neuen A4 ein und begnügt sich in Detroit mit dem TTS, dem neuen Topmodell der Coupé-Reihe, und der einzigen deutschen Studie am Detroit River: Der R8 V12 TDI concept kombiniert Alu-Leichtbau der Karosserie mit dem schwergewichtigen Zwölfzylinder-Diesel aus dem Audi Q7. Auf die Frage, ob der ungewöhnliche 500-PS-Sportler je in Serie gehen könnte, gaben Manager sich recht zugeknöpft. So ist die Studie wohl eher als Aushängeschild für die Diesel-Offensive der deutschen Autobauer zu verstehen: Ab Mitte 2008 wollen Audi, BMW und Mercedes in den USA Selbstzünder in der Drei-Liter-Klasse anbieten, VW einen Zwei-Liter-TDI im Jetta. Als deutsche Lösung gegen steigende Spritpreise.



































