Nebel-Unfall mit 58 Autos

Nebel-Unfall mit 58 Autos

— 12.03.2010

Massencrash auf der A8

Auf der A8 bei Augsburg sind am Morgen des 12. März 21 Lkw und 37 Pkw ineinandergekracht. Laut Polizei war Nebel die Unfallursache. Augenzeugen sprechen von einem Trümmerfeld auf der Autobahn.

(dpa) In dichtem Nebel sind am Freitagmorgen (12. März 2010) auf der Autobahn Stuttgart-München (A8) fast 60 Fahrzeuge ineinandergekracht. Bei der Massenkarambolage mit 21 Lastwagen und 37 anderen Autos wurden nach Polizeiangaben knapp 80 Menschen verletzt, 19 davon mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Auf einer Länge von mehr als einem Kilometer steckten rund 170 Fahrzeuge zwischen den Unfallautos fest. Ein Augenzeuge sprach von "absolutem Chaos", die Autobahn habe an ein Trümmerfeld erinnert.

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21 Lastwagen waren an der Massenkarambolage beteiligt.

"Wir hatten sehr schlechte Sichtverhältnisse, Glatteis war nicht die Hautursache für die Unfälle", sagte ein Polizist. Zur Unfallzeit gegen 7.00 Uhr herrschte dichter Nebel mit einer Sichtweite weniger als 50 Metern. Die meisten Unfallbeteiligten seien aber mit dem Schrecken davongekommen. "Die waren nicht so schnell unterwegs wegen der schlechten Sicht, aber noch schnell genug, um ineinanderzufahren", sagte ein Polizeisprecher. Ein Unfallbeteiligter drückte das so aus: "Es waren viele Schutzengel unterwegs."

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Wichtige Frage: "Wer ist in wen hineingefahren, wer hat andere aufgeschoben?"

Ein Großaufgebot von rund 110 Feuerwehrmännern, 60 Sanitätern und zahlreichen Polizisten war stundenlang im Einsatz. Verpflegungszelte wurden eingerichtet, es gab heiße Getränke und die Möglichkeit, sich an Heizstahlern zu wärmen. Die Autobahn blieb in Richtung München bis in die Nachmittagsstunden gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Die quer- und schrägstehenden Autowracks wurden über eine gesperrte Spur der Gegenfahrbahn abgeschleppt. Als große Herausforderung bezeichnete der Polizeisprecher die genaue Erfassung des Unfallgeschehens. Die Polizeibeamten hätten Teams gebildet, die vor dem Abschleppen der Autowracks klären mussten: "Wer ist in wen hineingefahren, wer hat andere aufgeschoben?"

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