Mercedes AMG GT Illustration

Neue Autos 2014: Sportwagen

— 16.01.2014

Diese Sportler starten 2014 durch

2014 wird das Jahr des Sports: M4, GT3 RS, RS 3, C 63 AMG, Focus RS – autobild.de zeigt Ihnen die Neuheiten im Sportwagen-Segment.

Das Auto-Jahr 2014 wird überaus spannend, ganz speziell im Segment der Sportwagen, wo wichtige Neuheiten ihr Debüt geben. Beginnen wir mit Mercedes AMG. In Affalterbach wird mit der Final Edition die Schlussrunde für den Supersportler SLS AMG eingeläutet. Sein Nachfolger hört auf das Kürzel GT, soll mit einem anvisierten Leergewicht von rund 1500 Kilo, deutlich leichter werden, positioniert sich auch preislich deutlich unterhalb von jenem, werde aber kaum langsamer sein. Das bewerkstelligt ein kompakter Vierliter-Achtzylinder mit zwei Turboladern, der zunächst 500 PS und 600 Newtonmeter generiert. Allradantrieb kommt für den GT nicht infrage, vorgestellt wird er zu Beginn der zweiten Jahreshälfte im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix in Hockenheim.
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Der AMG C 63 erhält wie der AMG GT einen Vierliter-Biturbo-V8, der in der Mittelklasse allerdings mit rund 450 PS etwas schwächer ausfällt.

Bereits im März lüftet AMG die 63er-Version der neuen C-Klasse. Auch diese wird leichter und nutzt – Saugmotorfans ahnen es bereits – denselben Biturbo-V8 wie der AMG GT, pendelt sich leistungsmäßig jedoch etwas darunter bei etwa 450 PS ein. Wie seine E-Klasse-Cousins wird auch er künftig als leistungsgesteigertes AMG S-Modell mit rund 480 PS sowie allradgetrieben erhältlich sein. Den Anfang macht die Limousine, das T-Modell folgt gegen Jahresende, das Coupé erst 2015. Völliges Neuland betritt der GLA, der sich als Crossover der A-Klasse versteht und dank deren Zweiliter-Turbo mit 360 PS um die Jahresmitte ebenfalls zum AMG avanciert. Geschmackssicherer: das neue S-Klasse Coupé, das ab Herbst auch mit AMG-Power als S 63 (V8-Biturbo, 585 PS) und S 65 (V12-Biturbo, 630 PS) erscheint.

Audi tischt uns drei Kompakt-Sportler auf

Der neue Audi TT wird etwas leichter als sein Vorgänger. Spitzenmodell wird der erneut TT RS – aber erst 2015.

Ehrlich gesagt, wir hatten den S1 schon viel früher erwartet und auch entsprechend angekündigt. Wirklich kommen wird er allerdings erst jetzt, Anfang kommenden Jahres. Immerhin: Die Eckdaten haben wir stets korrekt vorhergesagt. Wie alle S-Modelle bekommt er vier Rohre unters Heck, Allradantrieb und einen FSI-Motor mit Aufladung. Mindestens 220 PS dürfte der Zweiliter springen lassen. Noch deutlich schärfer wird der RS 3, der wie alle anderen RS-Modelle künftig nicht mehr erst zum Ende des Produktionszyklus erscheint. Konzeptionell hingegen ändert sich wenig. Allradantrieb ist Pflicht, genau wie der 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo (rund 360 PS), der dank des geringeren Ausgangsgewichts nun noch besser zur Geltung kommen dürfte. Leichtbau ist auch das zentrale Thema beim neuen TT, der im Frühjahr zunächst als Concept und im November schließlich als Serienauto debütiert. Seine Motorenpalette erstreckt sich anfangs von 170 bis 220 PS. Die S-Version kommt direkt, TT RS und Roadster folgen 2015

VW Scirocco R erstarkt auf 290 PS

VW Golf R: 300 PS, Allradantrieb und ein eher denzentes Auftreten.

Wolfsburg hat sein sportliches Großereignis in Gestalt der GTI-Einführung gerade erst hinter sich. 2014 kündigt sich dementsprechend eher als ruhigeres Jahr an. Zwar steht für Januar noch das 300 PS starke, allradgetriebene Kompaktklasse-Highlight Golf R im Kalender, das ist jedoch schon seit der IAA in Frankfurt bekannt. In den Folgemonaten kümmert sich VW vor allem um den Markenkern wie beispielsweise die Einführung eines neuen Passat, ehe die anstehenden Modellpflegen von Polo und Scirocco auch etwas frischen Wind für zwei Sportmodelle bedeuten. Während sich die Überarbeitung des Polo GTI jedoch vor allem auf Äußerlichkeiten reduziert, erhält der Scirocco R denselben neuen 2.0 TSI wie der Golf R. Abgrenzung schaffen Frontantrieb und die Leistung von maximal 290 PS.

BMW schafft den Spagat zwischen Tradition und Moderne

Der BMW M235i kommt mit aufgeladenem Reihensechser und 326 PS, auf Wunsch gibt es eine Differentialsperre.

Einerseits läutet BMW mit dem 362 PS starken Hybridsportler i8 2014 ein neues Zeitalter ein, andererseits kultiviert man die Tradition. Der einstige M3 wird durch die Beförderung der zweitürigen 3er- zu 4er-Modellen typologisch zwar etwas umgekrempelt, bleibt sich ansonsten aber treu. Der Reihensechser mit 431 PS und 550  Newtonmetern dreht trotz Biturbo-Aufladung noch immer bis 7500 Touren und hat aufgrund des Leergewichts von 1497 Kilogramm weniger zu schleppen als der elf PS schwächere V8-Sauger des Vorgängers. Gourmets dürfen sich weiterhin über die serienmäßige Sechsgang-Handschaltung freuen, Technokraten über ein weiterentwickeltes DKG. Auch die Angebotsstruktur bleibt gleich. Den Anfang machen Coupé – fortan als M4 firmierend – und die Limousine, die weiterhin M3 heißt. Ein M4 Cabrio folgt im Herbst. Das Modellstockwerk darunter bewohnt die Coupé-Fassung des 1ers, die sich nun 2er nennt. Ein M2 ist zwar noch nicht in Sicht, mit dem M235i lässt sich die Zeit bis dahin aber bestens vertreiben. Daten: Dreiliter, 326 PS und eine Sperre auf Wunsch.



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