Paris 2014: Autos bis 20.000 Euro

Neue Autos vom Autosalon Paris 2014

— 06.10.2014

Diese Autos kosten unter 20.000 Euro

Die Neuheiten für Sparfüchse: Toyota Yaris, Honda Jazz, Hyundai i20 oder Opel Corsa – wir zeigen Ihnen die Messepremieren bis 20.000 Euro.

Die Größten, die Schnellsten, die Teuersten – der Pariser Autosalon 2014 ist eine Show der Superlative. Die Hersteller buhlen um Aufmerksamkeit, klar: Jeder will seine Produkte verkaufen und möglichst viel Gewinn damit machen. Die Wagen für den kleineren Budgetrahmen fallen da nicht immer auf. Aber wir haben sie gefunden, die Autos für unter 20.000 Euro.
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Das Modellpflegeprogramm beschert dem Toyota Yaris ein X

Selbstbewusst: Auch der Toyota Yaris reckt wie der Aygo jetzt das markante X in den Fahrtwind.

Der Toyota Yaris hat gerade ein Facelift bekommen, äußerlich zu sehen an der Front, die nun mit dem markanten X (kennen wir auch vom kleinen Aygo) aufwartet. Im Innenraum haben die Entwickler besonders die Wertigkeit der Materialien verbessert. Preis: ab 11.990 Euro. Auch Ford hat Hand angelegt, und zwar an den gut verkauften C-Max. Der Minivan ist nun zu erkennen am Kühlergrill im Aston-Martin-Stil und dem aufgeräumten Cockpit. Für die fünfsitzige Version werden rund 19.000 Euro fällig. Für Opel ist der Corsa eines der wichtigsten Modelle, schließlich haben die Rüsselsheimer in den letzten knapp 32 Jahren 12,4 Millionen Exemplare verkauft. Deshalb kommt der Corsa nun mit neuem Antlitz und deutlich mehr Ausstattungsmöglichkeiten. Die Motorenpalette wurde grundlegend überarbeitet, neu ist ein Einliter-Dreizylinder mit Turbolader und 90 beziehungsweise 115 PS. Ab 11.980 Euro ist der Kleinwagen zu haben.
Pariser Autosalon 2014: Die Highlights

Nissan greift mit dem Pulsar im Kompaktsegment neu an

Rückkehr ins Kompaktsegment: Nach dem Erfolg des Qashqai schiebt Nissan den Pulsar nach.

Nissan wagt sich nach den Erfolgen des Qashqai wieder ins Kompaktsegment. Der Pulsar soll besonders der asiatischen Konkurrenz das Wasser abgraben. Bestechende Argumente: viel Beinfreiheit für die Fondpassagiere durch einen Radstand von knapp 2,70 Metern und ein Kofferraumvolumen von bis zu 1395 Litern. Der reguläre Startpreis: 17.940 Euro. Ob man es glauben will oder nicht – den Mini Fünftürer gibt es in der Basisausstattung für unter 20.000 Euro! In der One-Variante kostet der Mini ab 18.350 Euro, dank der schier unendlichen Ausstattungsmöglichkeiten dürften die Preise aber schnell die 20.000-Euro-Marke übersteigen. Erst 2015 kommt die dritte Generation des Honda Jazz auf den deutschen Markt, in Japan und in der USA ist er bereits unterwegs. In Paris durften ihn die europäischen Besucher als Prototypen bestaunen. Der Preis dürfte bei etwa 13.000 Euro liegen.
Pariser Autosalon 2014: Die Tops & Flops der Redaktion

Mit gefälligem Design soll der Hyundai i20 punkten

Design aus Europa: Hyundai präsentiert in Paris seinen deutlich gereiften Kleinwagen i20.

Zum Doppelschlag holt wiederum Kia aus: Die Koreaner bringen zwar kein vollkommen neues Modell zum Basispreis von unter 20.000 Euro, dafür liften sie aber zwei ihrer kleineren Modelle. Der Rio (ab 10.990 Euro) bekommt das aktuelle Markengesicht, neue Farben und Kunststoffe im Innenraum bei unveränderten Abmessungen und Motoren. Der Kleinwagen Venga (ab 14.190 Euro) wurde ebenfalls an Front und Heck überarbeitet, erhält ein neues Navigationssystem und Feinschliff im Innenraum. Auch bei ihm bleibt das Motorenangebot gleich. Dafür wiederum zeigt uns Konzernschwester Hyundai den neuen i20. Der Kleinwagen ist optisch deutlich gereift. Kein Wunder, der Wagen wurde in Europa gezeichnet. Die Koreaner hoffen jetzt auf den großen Erfolg. Dabei dürfte auch der Preis helfen: Wenn er das Niveau des Vorgängers hält, dürfte der Einstiegspreis bei etwa 10.000 Euro liegen. Auch aus Tschechien gibt es Neues: Skoda präsentiert den neuen Fabia, sowohl in der klassischen Variante als auch in der Kombiversion. Deutlich nachgeschärft wurde das äußere Auftreten der Kleinen, aber auch der Innenraum wurde überarbeitet. Der Preis dürfte in etwa wie beim Vorgänger liegen – also etwa 11.000 Euro für den klassischen Fabia und 13.000 Euro für den Combi.
Erste Sitzprobe: Skoda Fabia Combi

Die Ehe mit Jeep bringt Fiat ein neues Kompakt-SUV

Geländetauglich: Der Fiat 500 X ein Kompakt-SUV, das auf der Plattform des Jeep Renegade steht.

Der 500X von Fiat teilt sich eine Plattform mit dem Jeep Renegade – ist aber wahrscheinlich deutlich günstiger. Drei Benziner mit 110, 140 oder 170 PS und drei Dieselmotoren mit 95, 120 oder 140 PS stehen zur Auswahl, der Allradantrieb ist optional. Deshalb rechnen wir mit einem Preis von unter 20.000 Euro. Smart stellt in Paris offiziell den neuen Smart in zwei- und viertüriger Variante vor. Der Zweitürer kommt ab 10.895 in die heimische Garage, der Viertürer ab 11.555 Euro. Die Mercedes-Tochter zeigt witzige Lösungen wie eine kleine Schublade in der Mittelkonsole. Der Honda Civic ist ebenfalls überarbeitet worden. Front und Heck haben eine Retusche verpasst bekommen, das Infotainment samt Assistenzsystemen wurde grundlegend saniert. Ganz neu: eine Sport-Variante. Der Preis: Dürfte sich am aktuellen Modell orientieren, also ab 16.950 Euro.
Erste Sitzprobe: Kia Sorento

Dacia beplankt Lodgy und Dokker im Stepway-Look

Preiskämpfer aus Rumänien: Dacia bringt Dokker und Lodgy jetzt im Stepway-Look – zum kleinen Preis.

Last but not least: die Marke, die mit ihren günstigen Preisen wirbt – Dacia. Die rumänische Renault-Tochter hat ihre beiden Großen Dokker und Lodgy höhergelegt und ihnen eine leichte Offroad-Optik verpasst. Dazu kommt die Sonderlackierung Adria-Blau Metallic, die auch im Innenraum bei den Sitzen und im Cockpit fortgesetzt wird. Der Lodgy Stepway kostet in Frankreich ab 14.200 Euro, der Dokker kostet 50 Euro mehr. Ebenfalls neu in der Produktpalette von Dacia: das limitierte Sondermodell Duster Air mit Sonderlackierung, speziellen Sitzbezügen und schwarzen Applikationen im Cockpit. Dazu kommen 16-Zoll-Leichtmetallräder. In einer Black Touch-Sonderedition kommt der Sandero. Auch er hat Leichtmetallräder, schwarze Applikationen im Cockpit, lackierte Außenspiegelgehäuse, ein Navigationssystem und weitere Features.
Erste Sitzprobe: Jaguar XE

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