Verordnungen aus Brüssel

Neue EU-Bestimmungen Neue EU-Bestimmungen

Neue Beschlüsse aus Brüssel

— 19.03.2009

Die EU greift ins Steuer

Die Europäische Union greift immer stärker in die Verkehrspolitik der EU-Mitgliedsstaaten ein. Vier neue Beschlüsse des Europaparlaments betreffen auch die deutschen Autofahrer.

Vier neue Richtlinien des EU-Parlaments beschäftigen bald auch deutsche Autofahrer: • Höhere Autobahnmaut: Der Straßenverkehr soll noch höhere Kosten tragen. Mit der EU-Wegekostenrichtlinie können künftig sogenannte externe Kosten auf die Autobahnmaut aufgeschlagen werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Kosten für die Folgen von Lärm, Luftverschmutzung und Staus. Vorerst sind zwar nur Lkw-Fahrten betroffen, die Folgen werden aber alle spüren. Die Europa-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin (FDP) warnt: "Bezahlen müssen das alles letztlich wieder die Bürger mit steigenden Verbrauchpreisen und Sozialabgaben." • Spritsparreifen werden Pflicht: Neue Gummis für die Autofahrer: Künftig sind Spritsparreifen Pflicht – bis 2016 soll der Rollwiderstand um ein Fünftel sinken. Dies könne den Verbrauch um drei Prozent reduzieren und zudem die Lärmbelastung verringern. Reifenhersteller hatten zuvor gewarnt, dass sich auch der Bremsweg verlängere.

Reifendruckanzeige für alle: Eine Reifendruckanzeige wird ab Ende 2011 in Neuwagen Pflicht. Dies soll das Fahren sicherer machen und den Spritverbrauch senken. Laut EU-Kommission fährt die Hälfte aller Pkw mit zu geringem Luftdruck. Die durch die EU-Vorgaben höheren Autokosten sollen sich durch den verringerten Spritverbrauch wieder ausgleichen. • ESP für alle Neuwagen: Ab 2011 müssen alle Neuwagen in der EU serienmäßig mit dem Schleuderschutz ESP ausgerüstet werden. Für die Autokonzerne sei dies wirtschaftlich vertretbar, so der CDU-Abgeordnete Andreas Schwab. AUTO BILD fordert die ESP-Pflicht für Neuwagen seit Jahren.

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