Neue Chance: Kettler kann wieder Kettcars bauen

Neue Chance für Kettcar-Bauer

— 16.03.2016

Kettler kann weiter Kettcars bauen

Kettler macht weiter: Der gestrauchelte Hersteller von Sport- und Freizeitartikeln bekommt das Okay von den Gläubigern und kann weiter Kettcars bauen.

Jugenderinnerung: Einst rollten bei Kettler im sauerländischen Ense-Parsit 400 Kettcars pro Tag vom Band.

(dpa) Der gestrauchelte Kettcar-Hersteller Kettler ist gerettet. Der Sport- und Freizeitartikel-Produzent kündigte an, er werde das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zum 1. April beenden und danach den Geschäftsbetrieb uneingeschränkt fortsetzen. Die Gläubigerversammlung hatte den Insolvenzplan des Unternehmens bereits Ende Februar einstimmig angenommen. Im Sommer des vergangenen Jahres hatte Kettler – nach 15 Millionen verkauften Exemplaren – die Insolvenz erklärt.

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Aluminium-Bike revolutionierte die Fahrrad-Welt

Altkanzler Willy Brandt beobachtet seinen Sohn Matthias, damals vier Jahre alt, 1965 beim Cruisen im Kettcar.

Firmengründer Heinz Kettler baute das Unternehmen aus dem sauerländischen Ense nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der führenden Hersteller von Sportgeräten, Fahrrädern und Gartenmöbeln aus. Mit dem Kettcar hatte die Firma einen Verkaufsschlager im Programm. Damit hatten Michael Schumacher genauso seine ersten Runden gedreht wie Heinz-Harald Frentzen und Millionen andere Kinder. Sogar einen eigenen Eintrag im Duden bekam das Tretauto. Mit dem weltweit ersten Aluminium-Bike habe Kettler 1977 die Fahrradwelt revolutioniert, heißt es selbstbewusst auf der Unternehmens-Homepage.

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Kettler ohne Fahrradsparte

Im Jahr 2015 geriet die Firma dann in wirtschaftliche Turbulenzen. Im Zuge des Insolvenzverfahrens verkaufte das Unternehmen seine Fahrradsparte. Außerdem wurde die Zahl der Beschäftigten um rund 200 auf knapp 800 verringert. Das Unternehmen will die eingeleitete Restrukturierung und Neuausrichtung fortsetzen. Die verbliebenen Geschäftsbereiche Sport, Freizeitmöbel sowie Spiel und Kind würden fortgeführt.

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