Neue EU-Vorgabe zum Reifen-Auswuchten

Neue EU-Vorgabe zum Reifen-Auswuchten

— 12.06.2003

Auch ohne Blei läuft's rund

Zum Auswuchten von Reifen dürfen bald statt Blei- nur noch Kupfer- oder Zinkgewichte verwendet werden.

Vom 1. Juli 2003 an dürfen Autohersteller die Räder von Neuwagen nicht mehr wie bisher mit giftigem Blei bestücken. Nach EU-Vorgaben müssen die Autos künftig ab Werk mit Gewichten aus Kupfer oder Zink nachgewuchtet werden, teilte der Auto Club Europa (ACE) am Donnerstag (12.6.) in Stuttgart mit. Bislang sei das umweltschädliche Blei an Stahlfelgen geklemmt oder auf Alufelgen geklebt worden, damit die Reifen rund laufen.

Allerdings landet das giftige Schwermetall irgendwann an den Straßenrändern, ohne entsorgt zu werden. Für vier Räder sind nach ACE-Angaben rund 100 Gramm schwere Gegengewichte nötig, damit die Reifen rund laufen. Für bereits fahrende Autos gilt eine Übergangszeit bis zum 1. Juli 2005 – erst dann dürfe laut ACE generell kein Blei mehr vewendet werden. Von dem Bleiverbot ausgenommen sind Motorräder und Lastwagen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht.

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