Neue Fiat-Führung

Neue Fiat-Führung

— 09.06.2004

Die Zukunft wird spannend

Was wird aus Fiat? Nach dem Tod von Umberto Agnelli folgt ein neues Dreigestirn, das sich strategisch nicht ganz einig ist.

Der König ist tot, es lebe das Triumvirat! Schneller als erwartet hat der Agnelli-Clan (30,6-Prozent-Eigner von Fiat) die Nachfolge des verstorbenen Umberto Agnelli entschieden. An der Spitze des krisengeschüttelten Konzerns herrscht jetzt ein Dreigestirn: Neuer Präsident ist der Ferrari-Chef Luca Cordero di Montezemolo (56), Vizepräsident John Elkann (28, Enkel von Giovanni Agnelli).

Vorstandsvorsitzender wurde der als harter Sanierer bekannte Sergio Marchionne (51). Er folgt auf Giuseppe Morchio, der aus Protest gegen Montezemolos Aufstieg zurückgetreten ist. Daraufhin hatte das Brokerhaus Cheuvreux schon befürchtet: "Der Management-Wechsel stellt die Strategie und die Umsetzung des laufenden Sanierungsplans in Frage." Fiats Zukunft wird spannend. Während Montezemolo am Sanierungskurs (Konzentration auf die Autosparte, Trennung von Industriesparten) festhalten will, kündigt Marchionne an, eher auf Wachstum zu setzen, als auf die von Morchio eingeleitete Kostensenkung. Marchionne: "Fiat muss sofort in die Werkstatt!"

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