Neue Kennzeichen-Lesegeräte

Neue Kennzeichen-Lesegeräte

— 09.06.2006

Aufgestellt und zugeschnappt

Die neuen Kennzeichen-Lesegeräte haben sich in Hamburg bereits bewährt. 156 Minuten nach Inbetriebnahme schlug der erste Kasten Alarm.

In Hamburg setzt die Polizei jetzt Kennzeichenlesegeräte ein. Die 23.000 Euro teuren Kästen sehen zwar aus wie Blitzanlagen zur Geschwindigkeitsmessung, lesen aber blitzschnell die Kfz-Kennzeichen vorbeifahrender Autos und vergleichen sie mit dem Fahndungscomputer.

Eine gelungenere Premiere dieser Neuentwicklung hätte sich die Polizei in der Hansestadt kaum wünschen können: Das Gerät stand gerade 156 Minuten an der Oldesloher Straße, als es einen Treffer meldete. Dort war ein Mercedes T-Modell vorbeigefahren, an dem in Ludwigslust gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Der Wagen selbst, so stellte sich vor Ort heraus, war in Hamburg-Bramfeld geklaut worden. Bei dem Fahrzeugschein, den Fahrer Andreas S. (32) vorlegte, handelte es sich um eine Fälschung. Der Mann und sein Beifahrer wurden festgenommen, der Wagen sichergestellt.

Die Daten der Kennzeichen von nicht zur Fahndung ausgeschriebenen Fahrzeugen werden übrigens umgehend wieder gelöscht, sagt die Polizei. Aus Datenschutz-Gründen dürfen die Nummern-Scanner allerdings nicht ständig, sondern nur bei Verkehrskontrollen angewendet werden. Bayern und Hessen besitzen ähnliche Geräte.

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