Neue Kraftstoffnormen

— 31.01.2008

Längere Wege zur Tankstelle

Ab 2009 soll unseren Kraftstoffen zehn Prozent Bioethanol beigemischt sein. Wer weiterhin den alten Sprit-Cocktail braucht, muss erst mal die richtige Tanke finden.



Für Hunderttausende Autofahrer könnte im kommenden Jahr der Weg zur Tankstelle deutlich länger werden. Der Grund: die neuen Kraftstoffe mit maximal zehn Prozent Bioethanol-Beimischung. Sie ersetzen voraussichtlich schon ab 2009 die bisherigen Sorten, denen maximal fünf Prozent Biosprit beigemischt werden dürfen. Für die Autos, die den neuen Cocktail nicht vertragen, müssen die Ölkonzerne eine Bestandsschutzsorte Super plus anbieten, die bis 2016 im Angebot bleiben soll. Laut "Roadmap Biokraftstoffe", dem gemeinsamen Strategiepapier von Autobauern, Spritherstellern und dem Gesetzgeber, wird diese Sorte aber nur an 1000 der bundesweit rund 12.000 Tankstellen erhältlich sein. Das entspräche einer ähnlich dünnen Versorgung wie das viel kritisierte Netz der Erdgastankstellen (rund 770, Stand: Januar 2008).

Längere Wege zum und die Suche nach dem richtigen Zapfhahn werden so für viele Autofahrer unumgänglich. Doch damit nicht genug: Welche Tankstellen haben den Spezialsprit? Woran kann man sie von außen erkennen? Wer zahlt die zusätzlichen Logistik-Kosten? Wichtige Fragen, für die weder die Ölmultis noch der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) auf Nachfrage derzeit eine Antwort parat haben.

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