Neue Mercedes A-Klasse: Kommentar

Neue Mercedes A-Klasse: Kommentar

Die A-Klasse hat’s allen Hatern gezeigt!

Die A-Klasse W176 hat bei Mercedes einen Imagewandel geschafft, an den keiner glauben wollte. Die neue A-Klasse wird das noch toppen!
Was war das für ein Aufschrei bei den Fachmedien! Als 2012 die neue A-Klasse auf dem Genfer Autosalon gezeigt wurde, waren sich fast alle Journalisten einig: Das wird ein Flop! Ich war damals als junger Volontär im blauen Hemd und Sakko dabei und kann mich an kaum ein gutes Wort über die neue A-Klasse erinnern. Keiner von den Journalisten wollte daran glauben, dass Mercedes mit dem W176 einen krassen Imagewandel vollziehen kann. Weg vom Rentner-Image der A-Klasse der Baureihen 168 und 169, die seit 2001 für gute Übersichtlichkeit und komfortablen Einstieg stand. Die neue A-Klasse machte radikal alles anders, war tief, hart, eng und sportlich. Damit traf Mercedes genau den Nerv junger Menschen. Und während in zahlreichen Tests das harte Fahrwerk und die Unübersichtlichkeit der neuen A-Klasse bemängelt wurden, stieg die Beliebtheit bei den Kunden. Die Verkaufszahlen nahmen zu, die Modellvielfalt wuchs. Und schließlich gehört die gesamte Kompaktsparte mit A-Klasse, CLA und GLA zu den Verkaufsschlagern, ist heute auf vielen Instagram-Posts zu sehen und steht für jugendlichen Lifestyle. Die Presse staunte und Mercedes grinste. Letztlich entscheidet der Kunde. Und dem wird heute Abend die neue Generation der A-Klasse präsentiert. Nach meinen ersten Eindrücken wird auch die neue A-Klasse verdammt gut ankommen und mit ihrem intelligenten Sprachsystem neue Maßstäbe setzen, die es nicht einmal in der Oberklasse gibt  – aber da können wir uns Journalisten ja auch irren, wie die Vergangenheit zeigt.

Machen Sie sich selbst ein Bild von der neuen A-Klasse und informieren Sie sich hier über Design, Innenraum, Motoren und Preise.

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