Neue Motoren bei Skoda

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Neue Motoren bei Skoda

— 10.04.2003

Sparen und spurten

Mit einem 130-PS-Diesel und Dreizylinder-Benziner wertet Skoda die Modellreihen Octavia und Fabia auf.

130-PS-Diesel im Octavia

Fast jeder vierte von Skoda gebaute Octavia wird in Deutschland verkauft. 34.176 waren es im Jahr 2002. Und immer mehr davon mit Diesel. Damit es so bleibt, gleichzeitig aber der Spaß am Fahren nicht verloren geht, bietet Skoda den Octavia ab sofort mit einer dritten TDI-Variante an – dem 130 PS starken Turbodiesel mit Pumpe-Düse-Technik.

Und der geht kräftig zur Sache. 310 Newtonmeter sorgen für ungestümes Temperament, ab 1800 Touren setzt der Turbolader druckvoll ein. Laut Skoda beschleunigt der 130-PS-TDI in 9,7 Sekunden von null auf 100 km/h (Combi in 9,8 s), schafft Tempo 207. Für ein Familienfahrzeug mehr als ausreichend. Absolut familienfreundlich: der versprochene Durchschnittsverbrauch, der je nach Ausstattung zwischen 5,2 und 5,5 Liter liegen soll.

Im Basismodell Classic sowie im Allradler ist dieser Motor allerdings nicht erhältlich. Somit kostet die preiswerteste Variante 21.950 Euro – trotz Sechsganggetriebe, elektrischer Fensterheber, Radio und Klimaanlage kein Billigangebot. Zum Sportgerät wird dieser TDI, wenn er voraussichtlich Ende des Jahres auch im Fabia RS zu haben ist.

Fabia mit Dreizylinder

Zunächst aber bietet Skoda den Fabia mit einem weiteren Benziner an, dem vom VW Polo her bekannten Dreizylinder mit Vierventiltechnik und 64 PS. Er löst den 1300er Skoda-Motor (70 PS) ab, übernimmt bei Stufenheck und Combi die Rolle des Einstiegsaggregats.

Die ersten Fahreindrücke: Der hell klingende Motor ist stets präsent – vom Lärmpegel ebenso wie vom Antritt. Der Dreizylinder wirkt lebendig und reicht für die Stadt oder kurze Landpartien völlig aus. Als Verbrauch nennt Skoda sechs Liter pro 100 Kilometer.

Der Preis: Für 11.390 Euro ist der Fabia 1.2 16V HTP zu haben (Stufenheck ab 12.100 Euro und Combi ab 12.450 Euro). Und ist damit kein Schnäppchen. Denn für diesen Preis gibt es den Motor auch im Polo der Konzernmutter VW.

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