Nach Opel und Mini arbeiten nun auch Peugeot, Renault und Nissan mit Hochdruck an kurzen SUVs. Der Peugeot 2008 kommt schon im Frühjahr 2013.
Bild: Demarets
Neue Konkurrenz für Opel Mokka, Mini Countryman und Co: Der französische PSA-Konzern (Peugeot und Citroën) bringt im Frühjahr ein kleines SUV auf Basis des Peugeot 208 auf den Markt. Der 2008 wird rund 4,10 Meter lang und soll als erstes PSA-Modell über einen Benzin-Hybrid-Antrieb verfügen. Elektromotor und Batterie sitzen im Heck des 2008 und treiben bei Bedarf die Hinterräder an.
Der noch namenlose Crossover auf Basis des neuen Renault Clio dürfte Ende 2013 vorgestellt werden.
Bild: Avarvarii
Auch Konkurrent Renault arbeitet an zwei SUV-Konzepten: Ähnlich klein wie der 2008 wird ein noch namenloser Crossover auf Basis des neuen Clio, der Ende 2013 vorgestellt werden dürfte. Auf Basis des neuen Qashqai von Allianz-Partner Nissan soll zudem ein Konkurrent für den VW Tiguan entstehen. Er wird wohl nicht vor Ende 2014 auf den Markt kommen. Der japanische Hersteller Nissan arbeitet an einem nur 3,85 Meter kurzen SUV-Coupé. Eine erste Studie stand auf der Messe in São Paulo, die Serienchancen werden zurzeit ausgelotet.
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Allrad-Winterreifen im Test
Allrad-Winterreifen im Test
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Sieben Winterreifen für SUVs oder Allradler im Vergleich: AUTO BILD hat Bremswege, Handling, Traktion und weitere Eigenschaften bei unterschiedlichen Wetterbedingungen getestet. Hier kommen die Ergebnisse.
Bild: Toni Bader
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Beim Traktionstest auf Schnee schafften alle Winterreifen der namhaften Hersteller die Test-Steigung problemlos, auch der Discount-Reifen von Marangoni. Nur der amerikanische Cooper fällt deutlich ab. Indiskutabel: der zum Vergleich getestete Sommerreifen.
Auf der Slalom-Strecke bauen Nokian und Cooper weniger Seitenführungskraft auf als die anderen Reifen, spuren aber noch sicher durch Kurven. Auf Sommerreifen gibt es dagegen keinerlei Reserven für ein Ausweichmanöver.
Bild: Toni Bader
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Bridgestone, Continental, Pirelli und Dunlop liegen beim Bremsen auf Schnee dicht beieinander. Doch auch die anderen Winterreifen verdienen sich die Note Gut. Mit Sommerreifen gibt es dagegen keine Sicherheit. Zum Vergleich: Mit dem Bridgestone benötigt das Testauto aus Tempo 50 einen Bremsweg von 25,5 Metern. Mit Sommerreifen kommt das Fahrzeug erst nach 53,8 Metern zum Stehen.
Bild: Toni Bader
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Der Dunlop krönt seine Spitzenleistung auf Schnee mit der Bestzeit auf dem Handling-Kurs. So problemlos und so flott wie er lässt sich keiner fahren. Auf Sommerreifen muss man dagegen um den Kurs schleichen.
Beim Aquaplaning-Test liegt Feld dicht zusammen. Alle trotzen der überfluteten Asphaltstrecke und schwimmen erst spät auf. Hier macht der mitgetestete Sommerreifen seine Sache erwartungsgemäß am besten. Von den Winterreifen erzielt der Dunlop-Reifen das beste Ergebnis.
Bild: Anuscha Sonntag
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Auf der Kreisbahn bauen die Winterreifen eine ähnlich gute Seitenführung auf wie der Sommerreifen. Nur der Cooper und vor allem der italienische Marangoni reagieren deutlich zu lasch auf Lenkbefehle.
Bild: Anuscha Sonntag
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Beim Handling-Test auf Nässe bauen Cooper und Marangoni in den Kurven des Kurses deutlich weniger Grip auf. Deswegen muss man mit ihnen vorsichtiger fahren. Die anderen Winterreifen erlauben eine zügigere Fahrweise.
Beim Bremsen auf nassem Asphalt gibt es große Unterschiede. Der Sommerreifen liegt einsam an der Spitze. Nur Pirelli und Conti bremsen gut. Die Discount-Marken Cooper und Marangoni fallen dagegen stark ab.
Bild: Anuscha Sonntag
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Beim Handling-Test auf trockener Piste fallen die Winterreifen von Marangoni und Cooper mit trägeren Reaktionen auf Lenkbefehle und schwammigerem Fahrgefühl auf. Pirelli und Nokian gefallen mit viel Lenkpräzision, ähnlich wie ein Sommerreifen.
Bild: Anuscha Sonntag
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Beim Bremsen auf trockener Fahrbahn ist der Sommerreifen weit überlegen und bringt die mit Abstand kürzesten Bremswege (36,7 Meter aus Tempo 100). Doch auch die Winterreifen verdienen ein Gut. Ausnahme: der schlecht bremsende Marangoni (47,3 Meter).
Die Messung des Rollwiderstands zeigt, dass Winterreifen den Spritverbrauch nicht erhöhen müssen. Viele Winterreifen können den Kraftstoffverbrauch gegenüber einem Sommerreifen sogar senken. Im Test erzielen Bridgestone, Pirelli und Continental beim Rollwiderstand bessere Werte als der Sommerreifen.
Bild: Werk
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Auch die Stammtischmeinung, dass Winterreifen lauter sind als Sommerreifen, widerlegt unser Test. Es gibt auch leise Winterreifen. Allen voran: der japanische Bridgestone (71,4 Dezibel bei Tempo 80). Deutlich hörbar lauter: der Cooper (77,5 Dezibel). Und wie haben die Reifen im Detail abgeschnitten? Auf den folgenden Seiten zeigen wir die Ergebnisse (in Schulnoten für die Kategorien Schnee, Nässe, Trockenheit).
Bild: Anuscha Sonntag
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Continental WinterContact TS 830 P (Preis: etwa 240 Euro) • Schnee: 1-; Nässe: 2; Trockenheit: 2 • Stärken: sehr gut auf Schnee, sehr ausgewogen und leicht zu fahren bei Nässe und Trockenheit • Schwächen: sehr hohes Preisniveau, leicht erhöhtes Abrollgeräusch • Gesamturteil: vorbildlich.
Pirelli Scorpion Winter (Preis: etwa 215 Euro) • Schnee: 1-; Nässe: 2; Trockenheit: 2 • Stärken: sehr gut auf Schnee, niedriger Rollwiderstand, gut bei Nässe, sehr gut bei Trockenheit • Schwächen: etwas weniger komfortabel • Gesamturteil: vorbildlich.
Dunlop SP Winter Sport 4D (Preis: etwa 240 Euro) • Schnee: 1; Nässe: 2-; Trockenheit: 2- • Stärken: sehr gut auf Schnee, hohe Aquaplaningsicherheit, viel Seitenführung bei Nässe • Schwächen: sehr hohes Preisniveau, leicht erhöhter Rollwiderstand, durchschnittliche Bremsleistung bei Nässe • Gesamturteil: gut.
Nokian WR A3 (Preis: etwa 160 Euro) • Schnee: 2; Nässe: 2-; Trockenheit: 2 • Stärken: sehr gut bei Trockenheit, kurzer Bremsweg auf trockener Fahrbahn, günstiger Preis • Schwächen: reduzierte Seitenführung auf Schnee, etwas verlängerter Nassbremsweg • Gesamturteil: gut.
Cooper Discoverer M+S Sport (Preis: etwa 175 Euro) • Schnee: 3+; Nässe: 3-; Trockenheit: 3+ • Stärken: einigermaßen günstiger Preis, ordentlich bei Aquaplaning, akzeptabler Bremsweg bei Trockenheit • Schwächen: langer Nassbremsweg, mäßig bei Schnee und Nässe, erhöhte Werte bei Geräusch und Rollwiderstand • Gesamturteil: bedingt empfehlenswert.
Bild: Toni Bader
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Marangoni Meteo HP SUV (Preis: etwa 150 Euro) • Schnee: 2; Nässe: 3-; Trockenheit: 3 • Stärken: günstiger Preis, gut auf Schnee, leise und ausreichend komfortabel abrollender Winterreifen • Schwächen: zu langer Bremsweg bei Nässe und Trockenheit, wenig Haftung in nassen Kurven, hoher Rollwiderstand • Gesamturteil: nicht empfehlenswert.