Neuer Vertrag für Renault

Neuer Vertrag für Renault

— 15.05.2006

Gemeinsam in die Zukunft

Renault und Bernie Ecclestone wollen einen neuen Vertrag abschließen. Ein Ausstieg der Franzosen ist kein Thema mehr.

Formel-1-Weltmeister Renault hat sich mit Chefvermarkter Bernie Ecclestone über einen neuen Vertrag geeinigt: "Er liegt unterschriftsreif vor", sagte Renault-Präsident Alain Dassas. Mit dem Pakt preschte Renault vor. Die anderen in der Vereinigung GPMA (Grand Prix Manufacturers Association) verbündeten Autobauer, die zur Wahrung ihrer Interessen mit einer Konkurrenzserie gedroht hatten, legten sich nur auf eine Absichtserklärung ("Memorandum of Understanding") fest. "Es ist alles in Absprache mit den anderen Werken passiert", beschwichtigte Dassas. "Wir gehen davon aus, daß sie in den nächsten Tagen nachziehen werden."

Für die Nachzügler BMW, DaimlerChrysler (McLaren Mercedes), Honda und Toyota ist aber noch unklar, unter welchen Konditionen sie abschließen. Offenbar verhandelt Ecclestone mit jedem Hersteller separat. Die jüngste Forderung der GPMA sah vor, daß rund 60 Prozent aller Vermarktungseinnahmen an die Teams fließen. Bisher werden sie nur mit rund einem Drittel beteiligt.

Ferrari hatte bereits vor gut einem Jahr mit Ecclestone eine Einigung erzielt, die Rennställe Midland, Red Bull und Williams waren sukzessive gefolgt. Renault erhält rückwirkend für 2006 einen größeren Batzen aus dem Vermarktungstopf. Von einem Ausstieg ist nicht mehr die Rede.

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