Neuer VW Passat (2010): Erste Bilder — 25.05.2007

Vier frische VW

VW setzt aufs Stufenheck: Der neue Passat macht im Herbst 2010 den Anfang, dann folgen der geliftete Eos, ein neuer Jetta sowie ein kleines SUV auf Suzuki-Basis. Die großen Pläne der Wolfsburger.

Wer VW denkt, hat automatisch Golf im Kopf. Oder Polo, vielleicht auch Variant oder Touran, auf jeden Fall ein Steilheck. In Wolfsburg dominiert gefühlt seit der Eiszeit das senkrechte Heckfenster. Und damit der Nutzwert, der bei Volkswagen immer höher rangierte als pure Eleganz. Das soll sich ändern, denn die Entwickler haben für die nächsten Jahre eine ganze Reihe von Stufenheck- Modellen in der Pipeline: • Passat-Facelift, Ende 2010 • Jetta-Nachfolger, Anfang 2011 • Eos-Facelift, Anfang 2011 • New Midsize Sedan (ersetzt in den USA den Passat), Ende 2011 • Phaeton-Nachfolger, Anfang 2013 • Passat-CC-Nachfolger, Sommer 2013 • Passat-Limousine-Nachfolger, Frühjahr 2014. Ein sattes Programm, dabei sind die Stufenheck-Autos für China, Indien, Russland und Südamerika noch gar nicht eingerechnet.

Überblick: Alle News und Tests zum VW Passat

Weniger repräsentativ als die Limousine: der VW Passat Variant.

Weniger repräsentativ als die Limousine: der VW Passat Variant.

Den Auftakt macht das Passat-Facelift, das VW-intern als neues Modell mit einem geänderten Entwicklungskürzel geführt wird: Die Ziffer 471 steht für die siebte Generation der Passat-Limousine, die in der Tat nur unter dem Blech mit dem Vorgänger weitgehend baugleich ist. Das Design entspricht jener zurückhaltend-eleganten Stilrichtung, die Designchef Walter de’Silva der Marke VW verordnet hat: horizontale Linien, prägnante Lichtkanten, klarer Fugenverlauf und rechteckige Leuchteinheiten. Je teurer das Auto, desto aufwendiger die Details. So verdoppelt sich von Golf zu Passat praktisch der Chromanteil, und statt mattschwarzem Kunststoff bestimmen glänzende Oberflächen nach Art edler Füllfederhalter das Bild. Der neue Passat wirkt kantiger, geometrischer, dreidimensionaler. Das gilt nicht nur für die breiteren Schultern und die längere, seitlich stärker eingezogene Dachpartie, sondern auch für die Front- und Heckansicht.

Auto-Zukunft: Erlkönig-Archiv bei autobild.de

Letzte Auffrischung:  Der Eos wird 2014 durch das Passat Cabrio abgelöst.

Letzte Auffrischung: Der Eos wird 2014 durch das Passat Cabrio abgelöst.

Auch der überarbeitete Eos verzichtet nicht auf Chrom – im Gegenteil. Aber der breite Latz des aktuellen Modells hat ausgedient, stattdessen sollen drei Grill-Lamellen das Gesicht optisch in die Breite ziehen. Während der 140 PS starke EOS 2.0 TDI BlueMotion Technology mit Sechsgang-DSG-Box besonders umweltbewusste Kunden ansprechen soll, wird die VR6-Version ersatzlos gestrichen – die Einbaurate lag in Deutschland zuletzt bei 0,7 Prozent. Auch innen will VW das viersitzige Cabrio aufwerten, bis der EOS dann 2014 durch das künftige Passat Cabrio abgelöst wird. Diese Open-Air-Version soll zusammen mit dem nächsten Passat CC Coupé, beide eigenständig gezeichnet und höherwertig ausgestattet, die Lücke zwischen Passat und Phaeton schließen.

News und Tests zum Jetta

Leichte Keilform mit coupéhafter Dachlinie: So sieht der Nachfolger des VW Jetta aus.

Leichte Keilform mit coupéhafter Dachlinie: So sieht der Nachfolger des VW Jetta aus.

Auch der Jetta-Nachfolger trägt ab Anfang 2011 die Handschrift von Designchef de’Silva, der allen Limousinen eine leichte Keilform mit coupéhafter Dachlinie und exakt definiertem VW-Gesicht vorschreibt. Die sechste Auflage des Jetta belässt es wieder bei zwei Seitenfenstern. Der Wagen, der in Mexiko vom Band läuft, wird für Europa ganz anders motorisiert und ausgestattet als zum Beispiel für Nordamerika. Als Einstiegstriebwerk dient künftig der 1.2 TSI mit 105 PS, den VW auch mit dem BlueMotion-Technology-Paket anbietet. Der selten bestellte 170-PS-Diesel entfällt. Und weil US-Kunden Hybridantriebe verlangen, sind für den Jetta zwei Doppelherz-Autos in Vorbereitung. Der Vollhybrid, der auch rein elektrisch fahren kann, soll Ende 2012 startklar sein, der Plug-in-Hybrid dürfte 2014 folgen. Ein Stufenheck für die Steckdose - so modern wird VW.

Mehr Details zum neuen VW Passat sehen Sie in der Bildergalerie oder in der AUTO BILD 20/2010 – bis 27. Mai 2010 im Handel!
Georg Kacher

Georg Kacher

Fazit

Die neuen Stufenheck-VW zielen erst in zweiter Linie auf Europa. Geld verdienen sollen die Limousinen vor allem in den boomenden Exportmärkten – auch dank kluger Baukasten-Strategie. Bei uns spielen Kombis, Schräghecks und Steilhecks nach wie vor die Hauptrolle. Doch auch sie profitieren – bis zur B-Säule sind alle Varianten baugleich.

Diesen Beitrag empfehlen

Artikel bewerten

Bewerte diesen Artikel

Fremde Bewertungen

Mehr zum Thema

2,0 Sterne, 23 Bewertungen

Passat-Alternativen

Fahren Sie doch mal fremd

Keine Mittelklasse wird so oft gekauft wie der VW Passat – allerdings kostet er leicht 35.000 Euro. AUTO BILD verrät, wie gut das Geld alternativ angelegt ist. Hier sind sieben Alternativen zum großen Kombi aus Wolfsburg.

Sieben Passat-Alternativen
2,0 Sterne, 11 Bewertungen

Audi A4/Volvo S60/VW Passat: Vergleich

Es muss nicht immer Diesel sein

Das Fremdzünden ist in der Businessklasse etwas aus der Mode. Mit sparsamen, drehmomentstarken Turbobenzinern wollen sich Audi A4, VW Passat und Volvo S60 als Vertreter einer neuen Generation positionieren.

Erster Vergleich
0,0 Sterne, 0 Bewertungen

PDF-Download: AUTO BILD Dossier

Alles über den VW Passat

Oft schon haben wir den VW Passat getestet und mit der Konkurrenz verglichen. Im PDF-Dossier finden Sie alle Ergebnisse und Eindrücke, die die Mittelklasse aus Wolfsburg in den vergangenen Jahren bei AUTO BILD hinterlassen hat.

Passat-Dossier downloaden

Kommentare zum Artikel (75)

Erstellt

Inhalt

Funktion

VollWanker
01.06.2010, 12:17Uhr

Sag mal, iiich. Bist du auf die Baumschule Wolfsburg gegangen, oder am Wörthersee die letzten Gehrinzellen weggesoffen?
Dein Kauderwelsch kann man fast nicht lesen.

Immer diese VW-Proleten.

Scorp47
01.06.2010, 08:28Uhr

Corporate Identiy hin oder her aber wieso müssen sich die Autos aus allen Klassen immer gleicher werden? Wenn ich einen Audi oder VW auf Bildern sehen, direkt von Vorne könnte ich nicht sagen ob es ein A3, A4, A6 oder A8 ist. Dasselbe gilt ja mittlerweile für VW. Warum kann man nicht jedem Modell seine Eigenständigkeit lassen? So ein bisschen wenigstens.

Beim R8 mussten sie es ja auch machen damit ihn jemand kauft ;).

gm06
01.06.2010, 02:21Uhr

Sagen wir es mal so, jeder Geschmack ist anders, zum Glück, denn man stelle sich vor jeder würde einen roten Golf fahren!! Wie SCHRECKLICH.... Mein Fall ist der neue auf keinen Fall, finde mittlerweile das die VWs immer langweiliger werden!

iiich
30.05.2010, 14:17Uhr

Oida-.- jeder, der den unterschied zwischen den autos nt sieht hat bissi nen schaden an den augen - traurig. Jedes von den autos is um einiges schöner als deren vorgänger, abgesehen vom tiguan & der VW new compact coupé is total geil (: heck wie der neue a4 - einfach ein traum! Wirklich schöne autos, und nt so wie deren vorgänger, für die geschädigten unter uns.. is ja immerhin VW & nt BMW bei dem die autos immer gleich aussehen & gleuch schlecht gehen ;)

Sith
30.05.2010, 13:58Uhr

Langweilig und hässlich wie die Nacht.

Das gilt ja bekanntlich für alle Modell aus dem Hause VW-Gruppe.

Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Kommentar verfassen

Hinweis: Die mit einem Sternchen* versehenden Felder sind Pflichtfelder
Anzeige

Versicherungsvergleich

Vergleichen Sie kostenlos über 180 kfz-Tarife und sparen Sie bis zu 500 Euro!

Neuwagen

Porsche 911

Neuwagen deutlich
unter Listenpreis

Porsche 911 Neuwagen-Angebote

Gebrauchtwagen

VW Passat Gebrauchtwagen-Angebote

VW Passat

Finden Sie Ihren Gebrauchtwagen.

Gebrauchtwagen-Angebote
Anzeige