Marder

Neuerungen 2016 in der Kfz-Versicherung

— 25.11.2015

Guter Kampf um Kunden

Die Kfz-Versicherer buhlen mit besseren Leistungen um Kunden. Was ändert sich 2016. Eine Übersicht, wovon Autofahrer profitieren können.

Die Kfz-Versicherer ringen permanent um neue Kunden. Konkurrenz belebt das Geschäft, und deshalb werden sich bei der Kfz-Versicherung künftig einige Details zugunsten der Endverbraucher ändern. Das Online-Vergleichsportal Verivox.de hat die wichtigsten Tarifneuheiten zusammengefasst. Wer davon profitieren will, sollte die Tarifmerkmale seines laufenden Vertrags mit denen anderer Kfz-Versicherer vergleichen.

Erhöhte Versicherungssumme: Bei Personenschäden kann es in der Haftpflicht schnell um hohe Summen gehen. Die Anbieter versicherten lange acht Millionen Euro, zuletzt hoben viele die Summe auf zwölf Millionen Euro. Im Jahr 2016 wird eine Deckungssumme von 15 Millionen Euro marktüblich.

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Rabattschutz und Schutzbriefe: Sogenannte Schutzbriefe für Pannenhilfe werden teurer. Bisher kostete der Zusatzschutz zwischen acht und 19 Euro, er verteuerte die jährliche Versicherungsprämie in einer Modellrechnung um rund drei Prozent. Teurer wird auch der beliebte Rabattschutz, mit dem im Schadensfall die Rückstufung in eine höhere Schadenfreiheitsklasse vermieden wird. Der Preis für die Versicherung steigt mit dieser Zusatzleistung um rund 20 Prozent an. Also gründlich prüfen, ob sie diesen Tarifbestandteil wirklich brauchen.

Kaufpreis bei Totalschaden: Die meisten Versicherer schließen mittlerweile für Gebrauchtwagen die Kaufpreisentschädigung kostenlos in ihre Tarife ein. Leistungsstarke Kaskotarife zahlen bei einem Totalschaden oder einem Diebstahl sogar bis 24 Monate nach der Anschaffung den ursprünglichen Kaufpreis aus. Das Kleingedruckte müsse Sie trotzdem gründlich studieren.

Marderbiss wird zum Tierbiss: Viele Versicherungen schützen in Zukunft nicht nur vor Marderbissen, sondern vor Tierbissen allgemein. Das klingt komisch und ist es auch, aber es bedeutet icht anders als, das auch Bissschäden von anderen "Nagern" übernommen werden, jedoch abhängig von der jeweiligen Police, bestätigt ein Sprecher der Allianz auf Anfrage. Haus- und Nutztiere sind in der Regel ausgeschlossen. Zusätzlich werden höhere Kosten bei den Folgeschäden der Bisse übernommen.

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