Neuerungen für Autofahrer 2016

Neuerungen für Autofahrer 2016 – Update

— 11.01.2016

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

In der Schweiz ist Rückwärtsfahren nur noch auf kurzen Strecken erlaubt, in Deutschland gibt es neue Regionalklassen: Das und mehr ändert sich für Autofahrer im Jahr 2016.

Neues Jahr, neue Regeln: 2016 gibt es auch für Autofahrer neue Regeln.

Revolutionäre Änderungen wie eine Punktereform oder Verkehrsregeländerungen fehlen zwar – dennoch gibt es 2016 einige wichtige Neuerungen für Auto- und Zweiradfahrer. So traten zum 1. Januar 2016 neue Regionalklassen bei der Kfz-Versicherung in Kraft. Von ihnen profitieren rund 20 Prozent der Fahrzeughalter, etwa 15 Prozent sind von einer Beitragserhöhung bedroht. Bei den Kaskoversicherungen bleibt hingegen fast alles beim Alten. Außerdem wird der Bonus für Elektrofahrzeuge eingeschränkt. Statt zehn Jahren Steuerbefreiung sinkt der Erlass für den Halter künftig nach fünf Jahren von 100 auf 50 Prozent (für weitere fünf Jahre). Hybride und Elektroautos mit Range Extender sind von den Vergünstigungen ausgenommen.

Neue Umweltzone in Aachen

In Niedersachsen an der B6 zwischen Laatzen und Gleidingen startet ein Pilotprojekt für die Jagd auf Raser. Bei der "Section Control" werden Geschwindigkeiten nicht von einem stationären Blitzgerät gemessen, sondern in einem längeren Abschnitt erfasst und errechnet. Und auch eine neue Umweltzone gibt es, und zwar ab dem 1. Februar 2016 in Aachen (NRW). Zum 1. November 2015 hatte jüngst das hessische Darmstadt eine große Umweltzone eingerichtet. Trauern werden die Freunde laut knatternder Sportwagen: Von Juli 2016 an sind bei Neuwagen Klappenauspuffanlagen verboten.

Wofür es die höchsten Bußgelder setzt

Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder

Rückwärtsfahren nur auf Kurzstrecke erlaubt

Auch wer mit seinem Auto im Ausland unterwegs ist, der muss sich 2016 auf neue Verkehrsbestimmungen einstellen. Die Schweizer haben etwas Skurriles im Angebot: Im Alpenstaat ist Rückwärtsfahren über längere Strecken ab sofort nur noch erlaubt, wenn das Weiterfahren oder Wenden nicht möglich ist. Laut einer Mitteilung des Schweizer Bundesrats würden durch Rückwärtsfahren "gemessen an der zurückgelegten Distanz überdurchschnittlich viele tödliche Verkehrsunfälle" verursacht. Das Problem: Wo hört eine Kurzstrecke auf und wo fängt eine längere Strecke an? Dazu schweigen die Eidgenossen. Weitere Änderung in der Schweiz: Auf Autobahnen mit mindestens drei Spuren pro Fahrtrichtung darf ab 2016 die Spur ganz links nur noch von Fahrzeugen benutzt werden, die mehr als 100 km/h fahren dürfen. Das bedeutet in der Praxis: Reisebusse dürfen auf dreispurigen Autobahnen nun nicht mehr den linken Fahrstreifen benutzen.
So hoch sind Bußgelder in Europa: Bußgeld im Ausland

Alle Neuerungen für das Jahr 2016 finden Sie in der Bildergalerie.

Neuerungen für Autofahrer 2016

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