Neues EU-Gesetz

EU-Gesetz zum Lampenwechsel EU-Gesetz zum Lampenwechsel

Neues EU-Gesetz

— 16.06.2006

Lampenwechsel leichtgemacht

Der Glühlampenwechsel wurde schon vielen Autofahrern zum Verhängnis. Ein EU-Gesetz soll jetzt Erleichterung bringen.

Ein neues EU-Gesetz soll den Austusch von Glühlampen in Scheinwerfern erleichtern. Die Rechtsvorschrift R-48 (Ergänzung 07) sieht vor, daß bei allen ab August 2006 entwickelten Neufahrzeugen, also Modellen mit neuer Typengenehmigung, "Leuchten und Scheinwerfer so eingebaut sein müssen, daß die Lichtquelle anhand der Beschreibung in der Bedienungsanleitung mit Boardwerkzeug ausgetauscht werden kann."

Aus Sicherheitsgründen sind Xenon-Anlagen und LED-Beleuchtung von der Regelung ausgenommen. Hier können Hochspannungen von bis zu 25.000 Volt lebensgefährlich sein. Daher muß die Werkstatt aufgesucht werden. Fahrer von Modellen wie Audi A4, VW New Beetle oder Smart fortwo kennen das nur zu gut. Der Lampenwechsel wird für Techniklaien immer häufiger unmöglich. Oft muß die gesamte Fahrzeug-Front für einen Glühlämpchentausch ausgebaut werden. In vielen Betriebsanleitungen wird ein Tausch zum Selbermachen gar nicht mehr erklärt.

Auch für Fachbetriebe ist die Arbeit längst kein Kinderspiel mehr: Ein Lampentausch beim Chrysler 300M dauert sogar 72 Minuten. Daß einige Autohersteller auch ohne EU-Vorschriften reagieren, zeigt das Beispiel Volkswagen: Mußte der Golf IV zum Lampenwechsel noch in die Werkstatt, ist der Austausch beim Nachfolgemodell Golf V nun wieder schnell, einfach und ohne Werkzeug selbst zu erledigen.

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