Suzuki in Russland

Neues Suzuki-Werk in Russland Neues Suzuki-Werk in Russland

Neues Werk, neue Modelle

— 15.06.2007

Go East

Ab 2009 rollen Grand Vitara und SX4 auch in Russland vom Band. Für den deutschen Markt gibt es derweil jede Menge Sondermodelle – und auf der IAA den neuen Splash plus Studie fürs D-Segment.

Suzuki baut eine neue Produktionsstätte im russischen St. Petersburg. Als Grund gibt der japanische Autobauer die wachsende Nachfrage nach neuen Autos auf dem russischen Markt an. Das 243.000 Quadratmeter große Werk soll rund 90 Millionen Euro kosten. Geplanter Start der Produktion ist Ende 2009. Zunächst werden der Offroader Grand Vitara und das Urban-Cross-Car SX4 in der neuen Fabrik produziert. 500 Mitarbeiter sollen dafür sorgen, dass im ersten Produktionsjahr 5000 Fahrzeuge vom Band laufen. Später sollen es 30.000 Einheiten pro Jahr sein.

Rollt ab 2009 auch in Russland vom Band: der Suzuki SX4.

Sondermodelle Black & White

In Deutschland präsentiert Suzuki derzeit die Sondermodelle Grand Vitara und Jimny "Black & White". Der kleinere Geländegänger Jimny ist mit einem 1,3-Liter-Benzinmotor mit 86 PS ausgerüstet und verfügt wahlweise über eine schwarze oder weiße Lackierung sowie unter anderem über Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad, Sitzheizung und ein mobiles Navigationssystem. Die auf 1000 Einheiten limitierte Serie kostet 16.600 Euro und bietet somit einen Preisvorteil von 550 Euro gegenüber einem vergleichbaren Serienmodell. Beim Grand Vitara wird das Sondermodell ausschließlich in Verbindung mit der dreitürigen Karosserievariante angeboten. Den Antrieb besorgt wahlweise ein 1,6-Liter-Benziner oder ein 1,9-Liter-Diesel. Der auf 1500 Fahrzeuge limitierte Offroader kostet als Diesel mit 129 PS 26.500 Euro, der Benziner (106 PS) 24.000 Euro. Der Preisvorteil beläuft sich laut Suzuki auf jeweils 1400 Euro.

Das Sondermodell Swift Sport Beat kommt mit krasser Optik und 125 PS.

Sondermodell Swift Sport Beat

Auch der Swift Sport kommt als Sondermodell: Der "Beat" wird von einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Motor mit 125 PS befeuert und soll in 8,9 Sekunden von Tempo 0 auf 100 sprinten. Der kleine Power-Japaner steht auf fetten 17-Zöllern und hat ein spezielles Dekor verpasst bekommen: Drei Pfeile, die sich über die Fahrer- und Beifahrerseite ziehen. Innen wartet ein Soundpaket von Blaupunkt und eine noble Lederausstattung. Ebenfalls an Bord: Vierkanal-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, ESP, Front- und Seitenairbags sowie Vorhangairbags. Der Beat rollt in der Farbe "supreme red" für 19.900 Euro vom Händlerhof. Das entspricht einem Preisvorteil von 1000 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Auf der IAA wird er vorgestellt, Anfang 2008 kommt er zu uns: der neue Splash.

Suzukis Splash steht auf der IAA

Der durchgestylte Splash feiert auf der 62. IAA (13. bis 23. September 2007) Premiere, Marktstart ist für Frühjahr 2008 geplant. 1,60 Meter hoch und 1,70 Meter breit, fünf Sitzplätze, sechs Airbags und ESP – das sind die Eckdaten des kleinen Asiaten, der in Ungarn zusammen mit dem Opel Agila vom Band rollen wird. Für Vortrieb sorgen wahlweise zwei Benziner und ein Diesel. Die beiden Ottos haben 1,0 oder 1,2 Liter Hubraum und leisten 65 bzw. 86 PS. Der Selbstzünder schöpft seine Kraft aus 1,3-Litern und bringt es auf 75 PS. Ebenfalls in Frankfurt will Suzuki dem Messepublikum eine neue Studie präsentieren, die auch als Hybrid-Variante geplant ist und mit Bio-Ethanol befeuert werden kann. Das Konzept ist für das D-Segment als Kombi und Limousine geplant und soll dort VW Passat, Ford Mondeo, Toyota Avensis, Renault Laguna und Co ärgern.

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