Neuverfassung der Straßenverkehrsordnung 2013

— 28.03.2013

Die wichtigsten Änderungen

Seit 1. April 2013 gilt die neue Straßenverkehrsordnung. Damit verbunden sind viele Bußgelderhöhungen für Autofahrer und Radler. Das sind die wichtigsten Neuerungen!

Am 1. April 2013 ist die neue Straßenverkehrsordnung (StVo) in Kraft getreten. Besonders für Radfahrer bringt sie viele Neuregelungen mit sich. Aber auch Autofahrer müssen sich auf Neues einstellen: So werden nach mehr als 20 Jahren etwa die Verwarngelder bei fehlendem Parkschein oder abgelaufener Parkzeit angehoben. Bei Überschreiten der erlaubten Parkdauer um bis zu 30 Minuten sind künftig zehn statt fünf Euro fällig. Je fünf Euro teurer werden auch längere Überschreitungen: 15 Euro für bis zu eine Stunde länger als erlaubt, 20 Euro für bis zu zwei Stunden, 25 Euro für bis zu drei Stunden und 30 Euro für noch längere Verstöße. Der Höchstsatz von 35 Euro gilt weiterhin, wenn es um das Zuparken von Feuerwehrzufahrten oder Behindertenparkplätzen geht.

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Neuverfassung der StVo 2013: Die wichtigsten Neuerungen für Autofahrer

Bei Überschreiten der erlaubten Parkdauer um bis zu 30 Minuten sind künftig zehn statt fünf Euro fällig.

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Doch Goldgräberstimmung macht sich bei den Kommunen deswegen nicht breit: Die üblichen Kontrollen werden durch die Kommunen nicht verstärkt werden", erklärte Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, gegenüber den "Ruhr Nachrichten" am 28. März 2013. Anlass für die Anhebung war die Tatsache, dass viele Autofahrer bislang oft keine Parkgebühren zahlten und lieber pokerten: Denn das Parkticket war oftmals teurer als das zu erwartende Knöllchen.

Neuverfassung der StVo 2013: Die wichtigsten Neuerungen für Radfahrer

Falsches Einbiegen in Einbahnstraßen kostet künftig je nach Situation 20 bis 35 Euro statt 15 bis 30 Euro.

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Doch nicht nur beim Thema Parken wird an der Preisschraube gedreht. Teurer wird es beispielsweise auch, wenn Autofahrer Radfahrer behindern: Beim Parken auf Radwegen, soll die Geldbuße von 15 auf mindestens 20 Euro angehoben werden. Wer mit seinem Wagen einen Streifen für Radler auf der Straße blockiert, muss 20 statt zehn Euro zahlen. Kleiner Trost für gerüffelte Autofahrer: Auch das Fehlverhalten von Radfahrern wird jetzt strenger geahndet. Falsches Einbiegen in Einbahnstraßen kostet nun je nach Situation 20 bis 35 Euro statt 15 bis 30 Euro. Wer nicht auf dem Radweg fährt oder darauf in falscher Richtung unterwegs ist, zahlt 20 statt 15 Euro. Fahren ohne Licht kostet Radler nun 20 statt zehn Euro.

Verkehrsregeln für Radfahrer

Radfahrer Bilder: Verkehrsregeln für Radfahrer Bilder: Verkehrsregeln für Radfahrer
Ebenfalls neu sind einige Verkehrsschilder. So wird man im Straßenbild künftig beispielsweise ein Zeichen für erlaubtes Inline-Skaten und Rollschuhfahren auf Radwegen und Fahrbahnen finden. Radfahrer können sich über einen Hinweis auf eine Durchfahrt am Ende einer Sackgasse freuen. Auch die Grenzen von Zonen, in denen nur mit Parkschein oder Parkscheibe geparkt werden darf, werden mit neuen Schildern gekennzeichnet. Andere Schilder – wie das Zeichen für einen beschrankten Bahnübergang – entfallen. Sie können aber noch bis 2022 stehen bleiben.





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