Neuzulassungen April 2009

Neuzulassungen April 2009

— 05.05.2009

Kleinvieh macht auch Mist

Im April 2009 verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt 379.626 Neuzulassungen – rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Zwei Drittel der Neuwagen waren Minis, Kleinwagen und Kompakte.

Die Abwrackprämie sorgte auch im April 2009 für ein hohes Niveau der Neuzulassungen auf dem deutschen Automarkt. Mit 379.626 fabrikneuen Pkw sei die hohe Zulassungsrate vom März laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zwar nicht erreicht worden (minus 5,3 Prozent), das Vorjahresergebnis wurde jedoch klar um 19,4 Prozent übertroffen. Die privaten Neuzulassungen – ein Indikator für den Einfluss der Abwrackprämie – erreichten eine beachtliche Quote von 67,6 Prozent.

Das Segment der Minis legte gegenüber April 2008 um 94 Prozent zu, die Kleinwagen gewannen 87 Prozent, die Kompaken 18 Prozent. Diese drei Segmente machen zusammen mit 65 Prozent auch den größten Teil der Neuzulassungen aus. Der Dieselanteil beträgt lediglich 28 Prozent.

42,3 Prozent aller Neuzulassungen waren ausländischer Herkunft. Fiat (plus 151 Prozent), Renault (inkl. Dacia) und Skoda sind in Deutschland am stärksten vertreten. Extrem hohe Zuwachsraten registrierte das KBA auch bei Hyundai (plus 134 Prozent) und Alfa Romeo (plus 175 Prozent). Unter den deutschen Marken verbuchte Opel ein kräftiges Plus von 36 Prozent, Ford steigerte sich um 30 Prozent, VW legte 22 Prozent zu. Alle anderen deutschen Hersteller müssen zweistellige Minusraten verkraften.

Insgesamt 539.060 Pkw wechselten im April ihren Besitzer, das sind 7,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das Geschäft mit maximal einjährigen Autos stand nicht mehr so sehr im Fokus und ging auffallend deutlich um 26,7 Prozent zurück.

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