Neuzulassungen Europa (April 2007)

Neuzulassungen Europa (April 2007)

— 16.05.2007

Gespaltenes Ergebnis

Die europäischen Pkw-Neuzulassungen zeigen sich launisch: im Westen uneinheitlich, ein dickes Plus dagegen in den neuen EU-Ländern.

Der Pkw-Absatz in Europa erreichte im April 2007 mit 1,3 Millionen Pkw (minus 0,6 Prozent) ein weitgehend stabiles Absatzergebnis, berichtet der Verband der Automobilindustrie (VDA). Allerdings war die Entwicklung in Westeuropa (minus 1,5 Prozent) gespalten: Während die Märkte in Italien und Großbritannien zulegten, gingen die Verkäufe in Deutschland, Spanien und Frankreich zurück.

In Frankreich wurden laut VDA im April 172.700 Pkw (minus fünf Prozent) neu zugelassen. Dabei mussten die französischen Hersteller einen Rückgang von elf Prozent hinnehmen, während die ausländischen Marken ihren Absatz um drei Prozent steigern konnten. Insbesondere BMW (plus neun Prozent) sowie VW (plus vier Prozent) legten kräftig zu. In Großbritannien wurden im April 170.200 Pkw (plus vier Prozent) abgesetzt. Klare Gewinner hier: Audi (plus 24 Prozent) und VW (plus 11 Prozent). Insgesamt eroberten die deutschen Hersteller auf der Insel einen Marktanteil von 41 Prozent. Während in Spanien mit 121.700 neuen Pkw das Vorjahresergebnis um sechs Prozent unterschritten wurde, lag Italien mit 204.500 Fahrzeugen und zehn Prozent Zuwachs deutlich über dem Ergebnis vom letzten Jahr.

Noch erfreulicher fällt die VDA-Bilanz für die neuen EU-Länder aus. Mit 95.700 neu zugelassenen Autos legte der Markt um 13 Prozent zu. Insbesondere in Polen (+28 Prozent), Rumänien (plus 32 Prozent) sowie in den Baltischen Staaten (plus 36 Prozent) gab es kräftige Zuwächse. "Der Pkw-Markt in Europa entwickelt sich derzeit uneinheitlich: Osteuropa brummt, in Westeuropa ist kein eindeutiger Trend erkennbar", lautet deshalb das Fazit des VDA.

Autor: Jan Kretzmann

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