Zulassungen Europa

Neuzulassungen Europa im Juli 2008

— 13.08.2008

Spanien schwächelt

Keine Wende in Sicht: Auch der Juli war ein schlechter Monat für die Autobauer in Europa. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Absatz um acht Prozent zurück. Besonders Italien, Spanien und Großbritannien trüben die Bilanz.

Die Ferienzeit brachte keine Belebung für den Autoabsatz in Europa. Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) gingen die Pkw-Zulassungen im Juli 2008 um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, gemessen von Januar bis Juli liegt die Bilanz immer noch drei Prozent unter den Verkäufen des Vergleichszeitraums 2007. Der VDA führt die schleppende Geschäften auf die Eintrübung der Konjunktur und die steigenden Lebenshaltungskosten der Europäer zurück. Die Verkäufe in Westeuropa sanken um acht Prozent auf 1,2 Millionen Pkw, wobei besonders Italien (minus elf Prozent), Großbritannien (minus 13 Prozent) und Spanien (minus 28 Prozent) schwächelten. Keineswegs besser lief es in den neuen EU-Ländern: Dort gab es ebenfalls eine Absatzverschlechterung um acht Prozent auf 92.700 Fahrzeuge.

Einzig Frankreich hielt im Juli mit 183.000 Pkw das Vorjahresniveau. Während die ausländischen Hersteller hier ein Prozent zulegten, gaben die Verkäufe der einheimischen Autobauer um ein Prozent nach. Bei den deutschen Herstellern steigerte sich VW mit vier Prozent am stärksten. Italien büßte beim Absatz elf Prozent ein und zählte 190.900 Neuzulassungen, Großbritannien gehört mit 13 Prozent Minus auf 153.500 Autos ebenfalls zu den Verlierern. Die deutschen Hersteller mussten hier mit minus neun Prozent ebenfalls Ferdern lassen. Am schlimmsten traf es Spanien: 121.400 Neuzulassungen bedeuten einen Rückgang von 28 Prozent im Vergleich zum Juli 2007.

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