BMW-Händler

Neuzulassungen Europa Oktober 2008

— 14.11.2008

Talfahrt geht weiter

Die Krise auf dem europäischen Automarkt setzt sich ungebremst fort. Satte 14,5 Prozent weniger Fahrzeuge als im September wurden verkauft. Damit ist das Geschäft seit sechs Monaten in Folge rückläufig.

Der europäische Automarkt setzt seine Talfahrt fort: Im Oktober 2008 wurden mit 1.134.031 Autos 14,5 Prozent weniger Neuwagen verkauft als im Vorjahresmonat. Laut dem europäischen Branchenverband ACEA ging es damit im sechsten Monat in Folge bergab. Einzig der Billiganbieter Dacia (plus 45,9 Prozent) und die beiden Luxusmarken Jaguar (plus 16) und Audi (plus 0,1) legten gegen den Trend zu und verkauften in den ersten zehn Monaten mehr Autos als im Vorjahr. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2008 betrug der gesamte Rückgang beim Verkauf von Neuwagen im Vergleich zum Vorjahr 5,4 Prozent. Besonders hart traf es im Oktober Chrysler (minus 50,3 Prozent), die Jaguar-Land-Rover-Gruppe (minus 36,2 Prozent) und Honda (minus 27,6 Prozent). Laut ACEA mussten auch Toyota, Kia und General Motors mit den Marken Opel, Chevrolet und Saab Einbußen von mehr als 25 Prozent hinnehmen.

Besonders die großen Absatzmärkte sind von der Krise betroffen. In Deutschland ging der Absatz im Oktober um 8,2 Prozent auf 258.814 Autos zurück, in Spanien betrug das Minus sogar 40 Prozent (77.660), in Großbritannien immer noch 23 Prozent auf 128.352 Fahrzeuge. Italien musste mit 167.940 Neuzulassungen ein Minus von 18,9 Prozent verkraften, Frankreich verbuchte mit 174.939 neu zugelassenen Pkw ein Minus von 7,4 Prozent. Dagegen wurden im Oktober in der Slowakei (plus 18,5 Prozent), Polen (plus 12,3 Prozent), Tschechien (plus 7,0 Prozent) sowie Österreich (plus 4,0 Prozent) mehr neue Autos verkauft.

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