Neuzulassungen in Westeuropa 2006

Neuzulassungen in Westeuropa 2006

— 17.01.2007

Deutschland, ein Wintermärchen

Die Neuzulassungen in Westeuropa lagen 2006 leicht über Vorjahresniveau. Deutschland stach diesmal hervor – wegen der Mehrwertsteuer.

(ar) Trotz des deutlichen Anstiegs der Neuzulassungen auf dem deutschen Markt zum Jahresende 2006 konnte im Dezember das Absatzvolumen auf dem westeuropäischen Automobilmarkt lediglich gehalten werden. Nur dem Sondereffekt der höheren Mehrwertsteuer in Deutschland sei das stabile Dezember-Ergebnis zu verdanken, betonte Bernd Gottschalk, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), angesichts der neuesten ACEA-Zahlen. Die Neuzulassungen im Gesamtjahr lagen bei 14,6 Millionen Pkw (knapp ein Prozent mehr als 2005).

Die deutschen Hersteller legten 2006 beim Pkw-Absatz um zwei Prozent zu und steigerten damit ihren Marktanteil in Westeuropa um einen Prozentpunkt auf über 47 Prozent. Erstmals befanden sich unter den Top 10 der meistverkauften Autos in Westeuropa sieben deutsche Modelle. Die deutschen Hersteller sind sowohl im Markt als auch in der Dieseltechnologie führend. Jeder zweite Diesel in Westeuropa entfällt auf deutsche Konzernmarken. Der Absatz von benzinbetriebenen Pkw ging um drei Prozent zurück, Dieselverkäufe stiegen um vier Prozent. Damit wurden in Westeuropa erstmals mehr Diesel-Pkw als Benziner verkauft.

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