Neuzulassungen in Westeuropa

Neuzulassungen in Westeuropa

— 21.09.2004

Europa im Minus

Die Lust des Europäers am neuen Auto – im August hielt sie sich stark in Grenzen. Schuld: der hohe Ölpreis, die Ferienzeit und die anstehende Neuheitenoffensive.

Die nackten Zahlen vorweg: 775.700 neue Pkw wurden im August 2004 in Westeuropa zugelassen. Das ist ein Prozent weniger als im Jahr zuvor, berichtet der Verband der Automobilindustrie (VDA). Schuld daran seien in erster Linie der hohe Ölpreis sowie die Urlaubs- und Ferienzeit. Kein unbekanntes Phänomen, schon der deutsche Automarkt litt im August unter denselben Symptomen und beklagte einen Zulassungsrückgang um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Damit gehören wir auch im Ländervergleich zu den Verlierern, denn nur die Statistiken von Großbritannien und Italien (je minus 4,9 Prozent) sowie der Niederlande (minus 11,2 Prozent) sehen düsterer aus. Zugelegt haben die Neuzulassungen dagegen in Frankreich (plus drei Prozent), in Spanien vor dem Hintergrund der kräftigen Wirtschaft sogar um sieben Prozent. Insgesamt entscheiden sich immer mehr Käufer für Modelle mit verbrauchsgünstigem Dieselmotor. So stieg der Selbstzünder-Anteil in Westeuropa innerhalb der ersten sieben Monate gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozentpunkte auf 47 Prozent. Vom Dieselschub profitierten vor allem die deutschen Hersteller: Hier legte der Verkauf von Diesel-Pkw inklusive Exportgeschäft um 15 Prozent zu.

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