Neuzulassungen in Westeuropa

Neuzulassungen in Westeuropa

— 15.10.2004

Deutschland sorgt fürs Minus

Im September 2004 wurden in Westeuropa ein Prozent weniger Neuwagen zugelassen als im Jahr zuvor. Deutschland fällt aus dem Rahmen.

Im September 2004 wurden in Westeuropa 1,35 Millionen Pkw neu zugelassen – das ist ein Verlust von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Lediglich Spanien konnte ein Plus von sechs Prozent verbuchen, alle anderen Volumenmärkte entwickelten sich negativ. Als verantwortliche Gründe nennt der Verband der Automobilindustrie (VDA) das mäßige Wirtschaftswachstum in Verbindung mit der weiterhin hohen Arbeitslosigkeit sowie die hohen Ölpreise.

Allerdings wäre fast das Niveau vom Vorjahr fast erreicht worden; wenn nicht der deutsche Automarkt aus dem Rahmen fallen würde. Der Absatzrückgang erreichte hierzulande im September tragische minus vier Prozent, was natürlich auch Europa zu spüren bekam. Zu den Gewinnern in der Herstellerstatistik gehören dennoch die heimischen Autobauer. BMW freut sich über ein September-Plus von 19 Prozent, Smart konnte (dank des forfour) sogar um 29 Prozent zulegen. Das Exportgeschäft floriert nach wie vor bei den deutschen Herstellern – was schwächelt, ist der Inlandsmarkt.

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