Neuzulassungen in Westeuropa

Neuzulassungen in Westeuropa

— 22.11.2004

Hoch über Deutschland

In Westeuropa wurden im Oktober 2004 drei Prozent weniger Autos zugelassen als im Vorjahr. Aber Deutschland sticht hervor: plus 4,5 Prozent.

Der hohe Ölpreis macht dem Automarkt weiterhin zu schaffen. Im Oktober 2004 wurden in Westeuropa 1,14 Millionen Pkw neu zugelassen, meldet der Verband der Automobilindustrie (VDA) – drei Prozent weniger als im Oktober 2003. An Deutschland liegt es nicht: Neue Modelle sowie Kaufanreize sorgten hier für ein Plus von 4,5 Prozent.

In allen anderen Volumenmärkten sinkt die Stimmung dagegen in den Minusbereich: Frankreich und Italien mußten jeweils deutliche Verluste von acht Prozent hinnehmen, Großbritannien ein Zulassungsminus von sechs Prozent. Auch in Spanien kam es erstmals in diesem Jahr zu einem Rückgang (minus zwei Prozent) – unterstützt wird die die schlechte Bilanz allerdings durch drei fehlende Arbeitstage. Die größten Zuwächse gab es allerdings auf den kleinen Automärkten: Dänemark (25 Prozent), gefolgt von Griechenland (13 Prozent) und Norwegen (zehn Prozent).

In den neuen EU-Ländern wurden im Oktober mit 62.100 Neuwagen 19 Prozent weniger verkauft als im Jahr davor, seit Jahresbeginn ging der Absatz um drei Prozent zurück. In Polen, wo das Durchschnittsalter eines Pkw mittlerweile bei elf Jahren liegt, wird das Neuwagengeschäft durch die hohen Importe von Gebrauchtwagen belastet: Allein von Deutschland gingen im bisherigen Jahresverauf 70 Prozent mehr Gebrauchte nach Polen, berichtet der VDA.

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