Neuzulassungen in Westeuropa

Neuzulassungen in Westeuropa

— 13.05.2005

Die Sonne scheint in Zahlen

Im April 2005 trumpften besonders die deutschen Hersteller im westeuropischen Gesamtmarkt auf. Der legte um insgesamt 1,3 Prozent zu.

Besonders die deutschen Hersteller bekamen den Autofrhling in Europa zu spren. Der Absatz von Neuwagen der Marken BMW, Audi und Opel wuchs im April strker als der Gesamtmarkt in den 15 alten EU-Staaten, teilte der europische Herstellerverband ACEA in Brssel mit. Insgesamt wurden laut ACEA 1,3 Prozent mehr neue Autos zugelassen als ein Jahr zuvor.

Hauptgrund dafr sei gewesen, da der vergangene April in wichtigen Lndern einen Arbeitstag mehr zhlte als der Vergleichsmonat 2004. Trotz der Aufwrtstendenz schrumpfte der Absatz in Westeuropa in den ersten vier Monaten um 1,4 Prozent.

Die Volkswagen-Gruppe verkaufte sechs Prozent mehr Neuwagen und baute ihren Spitzenplatz in Westeuropa aus. Krftige Zuwchse vor allem bei Audi (plus 21,6 Prozent) und Skoda (plus 18,9 Prozent) sorgten dafr, da der Marktanteil des Konzerns im April auf 18,9 Prozent stieg. Die Hauptmarke VW setzte allerdings zwei Prozent weniger Fahrzeuge ab. Der zweitplatzierte PSA-Konzern mit den Marken Peugeot und Citron verkaufte 1,7 Prozent weniger Fahrzeuge.

Im Duell BMW contra Mercedes-Benz machten die Mnchner weiter Boden gut: BMW verkaufte im April in Westeuropa 23,7 Prozent mehr Neuwagen als vor einem Jahr und kam auf einen Marktanteil von 4,4 Prozent. Die von Qualittsdebatten gebeutelte Marke mit dem Stern verbuchte dagegen ein Minus von 1,9 Prozent, was zu einem Marktanteil von 4,8 Prozent fhrte. Auch die Marke Chrysler sackte ab, whrend DaimlerChrysler beim Verlustbringer Smart um 22,5 Prozent zulegte.

Vor allem wegen des Erfolgs neuer Opel-Modelle schnitt der US-Konzern General Motors in Westeuropa im April um sieben Prozent besser ab als vor einem Jahr. Die Verkufe von Ford schrumpften hingegen um 7,4 Prozent. Renault stagnierte. Fiat schaffte zwar ein Plus von 5,8 Prozent bei seiner Edelmarke Lancia, setzte aber insgesamt 15 Prozent weniger Neuwagen ab und verlor Marktanteile. Den grten Einbruch erlebte die zahlungsunfhige MG-Rover-Gruppe mit minus 76,1 Prozent.

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