Neuzulassungen Januar 2008

Neuzulassungen Januar 2008

— 04.02.2008

Bloß nicht zu früh freuen

Mit rund 221.000 Neuzulassungen fuhr der deutsche Automarkt im Januar 2008 ein Plus von 10,5 Prozent in die Statistik. Allerdings: Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte es eh nur besser werden.

Unglaublich, wie lange der Mehrwertsteuereffekt sein Unwesen in der heimischen Neuzulassungsstatistik treibt. Im Januar 2008 registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 220.742 Neuwagen und damit ein Plus von 10,5 Prozent gegenüber Januar 2007. Das klingt erst mal gut. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass der Vorjahresmonat zu den schlechtesten in der Geschichte gehörte – eben weil die Kundschaft kurz nach der Mehrwertsteuererhöhung das Portemonnaie lieber in der Hosentasche stecken ließ. "Der durchschnittliche Januar liegt etwa drei Prozent höher", weiß das KBA und hält den Jubel-Ball bewusst flach.

Der Privatanteil war im Januar mit 38,1 Prozent auffallend gering, der Dieselanteil lag mit 49,4 Prozent nur knapp unter dem der Benziner, doziert das KBA weiter. In der Marken-Statistik stach VW mit einem respektablen Jahresstart von plus 25,8 Prozent hervor. Smart hat seine Zulassungen sogar verdoppelt (plus 110,6 Prozent), während Opel und Ford jeweils zwölf Prozent im Minus fuhren. Bei den Importeuren setzte sich Renault (inkl. Dacia 11.231 Einheiten, plus 41,4 Prozent) deutlich von Toyota ab (inkl. Lexus 7015 Einheiten, minus 10,3 Prozent). Das Segment der Minis punktete mit einem plus von 34,9 Prozent, auch die Mittelklasse war gefragt (plus 20,8 Prozent). Die Oberklasse rutschte um 28,2 Prozent ab.

Autor: Michael Voß

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