Neuzulassungen März 2009

Neuzulassungen März 2009

— 02.04.2009

Spitze dank Spritze

Mehr als 400.000 Neuwagen wurden im März bundesweit zugelassen. Das sind stolze 40 Prozent über Vorjahresniveau. Der Grund ist klar: Die Abwrackprämie hilft besonders den kleinen Segmenten auf die Sprünge.

Exakt 400.965 Neuzulassungen zählte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im März 2009. Das gute Februar-Ergebnis wurde damit um 44 Prozent übertroffen, Im Vergleich zum März 2008 waren es 40 Prozent mehr Neuzulassungen. Die höchsten Zuwachsraten mit mehr als 50 Prozent verzeichneten die Bundesländer Brandenburg und Sachsen. Minis, Klein- und Kompaktwagen machten zwei Drittel des Neuzulassungsmarktes aus, der Anteil an Benzinern fiel mit 71 Prozent dementsprechend hoch aus.

Die deutschen Marken fielen auf einem Marktanteil von 53 Prozent zurück. Auffallend war die hohe Zulassungsrate von fast 29.000 Einheiten bei Fiat – nur VW (72.144) und Opel (33.758) haben mehr zu bieten. Der Privatanteil der Neuzulassungen war mit 66,2 Prozent sehr hoch.

In der Quartalsbilanz fährt die Branche mit 868.090 Neuzulassungen 18 Prozent besser als im ersten Quartal 2008. Zweistellige Minusraten bei Mercedes (minus 20,7 Prozent), BMW (minus 13,1 Prozent) und Porsche (minus 17,9 Prozent). VW (plus 16,1 Prozent) und Smart (plus 19,9 Prozent) lagen deutlich über den Vorjahreswerten. Ford verzeichnete mit einem kräftigen Plus von 51 Prozent das beste Ergebnis der deutschen Hersteller. Hyundai (plus 149,2 Prozent), Suzuki (plus 110,3 Prozent), Fiat (plus 100,6 Prozent) und auch Lada (plus 154 Prozent) haben ihre Zulassungen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Skoda (plus 55,2 Prozent) steht auf Platz eins der ausländischen Hersteller. Deutliche Rückgänge gab es dagegen bei Nissan (minus 23,6 Prozent), Volvo (minus 9,1 Prozent), Chrysler (minus 31,4 Prozent), Land Rover (minus 37,4 Prozent) und Jaguar (minus 38,6 Prozent). Bei Saab (minus 58,2 Prozent) und General Motors (minus 73,5 Prozent) fiel der Rückgang besonders ins Gewicht.

Die Schwerpunkte lagen eindeutig bei den kleinen Fahrzeugsegmenten. Das Mini-Segment legte um 129 Prozent zu. Bei den Kleinwagen waren es 75 Prozent und in der Kompaktklasse 8,4 Prozent. Die Obere Mittelklasse und die Oberklasse gingen um jeweils 25 Prozent zurück. Bei den Sportwagen waren es minus 26 Prozent.

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