Neuzulassungen November 2002

Neuzulassungen November 2002

— 17.12.2002

Schlimmer Monat

Der deutsche Automarkt hat den schlechtesten November seit fünf Jahren erlebt: Die Zahl der Erstzulassungen sank um 7,5 Prozent. Nur die Ford-Gruppe konnte zulegen.

257.000 Neuwagen wurden im vergangenen Monat neu zugelassen. Das sind 7,5 Prozent weniger als im November 2001 und sogar 8,7 Prozent weniger als im Oktober 2002. Seit Anfang des Jahres hat das Kraftfahrt-Bundesamt 3,01 Millionen Neuwagen registriert – 2,9 Prozent weniger als von Januar bis November 2001.

Die Ford-Gruppe konnte als einzige ihren Absatz steigern. Das Unternehmen mit den Marken Ford, Volvo, Jaguar und Landrover verkaufte mit 24.700 Autos rund zwei Prozent mehr als im November 2001. Branchenprimus Volkswagen (VW, Audi, Seat, Skoda) hingegen musste einen Rückgang um 12,1 Prozent auf 77.500 Fahrzeuge hinnehmen. Bei DaimlerChrysler brachen die Erstzulassungen sogar um 15 Prozent auf rund 34.000 ein. Die General Motors-Gruppe (Opel und Saab) verlor 13,3 Prozent auf 29.200 Autos. Die BMW-Gruppe verkaufte mit rund 19.000 Autos 11,3 Prozent weniger als im November 2001.

Relativ gut behaupteten sich die Franzosen: Renault verzeichnete knapp 18.100 Neuanmeldungen, rund 1,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die PSA-Gruppe (Citroën/Peugeot) kommt auf 12.800 Neuanmeldungen, ein Minus von 5,1 Prozent.

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