Neuzulassungen USA (April 2006)

Neuzulassungen USA (April 2006)

— 03.05.2006

Deutsche Erfolgswelle

Auch im April zeigten sich die deutschen Marken vom schwachen US-Markt unbeeindruckt. Mit zwölf Prozent plus ging's weiter aufwärts.

"Unser Erfolgskonzept sind offensichtlich die kraftstoffeffizienten neuen Modelle, die der Kunde in Zeiten steigender Spritpreise immer mehr zu schätzen weiß", vermutet Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Fakt ist: Deutsche Autos verkaufen sich in den USA wie geschnitten Brot und legen – unabhängig vom lauen Gesamtmarkt – stetig zu.

Im Pkw-Segment konnten die deutschen Hersteller auf dem US-Markt mit 67.800 Fahrzeugen zwölf Prozent mehr absetzen als noch im Vormonat. Der Gesamtmarkt gab im gleichen Zeitraum um ein Prozent nach. Auf amerikanischen Straßen kommt inzwischen fast jedes zehnte Auto (9,6 Prozent) aus Deutschland. Die fünf meistverkauften Modelle der ersten vier Monate: BMW 3er, VW Jetta, BMW 5er, VW Passat und die Mercedes C-Klasse. Bei den Light Trucks (SUV) steigerten die deutschen Marken ihren Absatz trotz eines sinkenden Gesamtmarktes (minus sechs Prozent) im April um acht Prozent auf 13.300 Fahrzeuge.

In den ersten vier Monaten 2006 lag der Absatz von Light Vehicles (Pkw und SUV) mit 5,37 Millionen Fahrzeugen 0,3 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Die deutschen Hersteller setzten mit 285.200 Fahrzeugen 15 Prozent mehr Fahrzeuge ab und erreichten einen Marktanteil von 5,3 Prozent (4,6 Prozent im Vorjahreszeitraum).

Autor: Jan Kriebel

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