Schmuckbild USA

Neuzulassungen USA (April 2008)

— 02.05.2008

BMW und VW punkten

Der Absatz deutscher Autobauer auf dem krisengeschüttelten US-Markt bleibt uneinheitlich. Während BMW und VW im April zulegten, mussten Mercedes, Audi und Porsche Einbußen hinnehmen.

(dpa) Die deutschen Autobauer haben im April 2008 auf dem US-Markt ein gemischtes Bild abgegeben. Während BMW und Volkswagen beim Absatz Gas gaben, standen Mercedes-Benz, Audi und Porsche auf der Bremse. In den USA haben derzeit sowohl einheimische als auch ausländische Hersteller mit der Konjunkturkrise zu kämpfen. Der BMW-Konzern steigerte im vergangenen Monat den US-Absatz um knapp zehn Prozent auf 31.448 Stück. Seit Januar sanken die Verkäufe jedoch im Jahresvergleich um 4,0 Prozent auf 99.977 Wagen. Die Marke BMW setzte im April mit 26.735 Autos 5,6 Prozent mehr ab. Bei Mini kletterten die Verkaufszahlen um fast 40 Prozent auf 4713 Fahrzeuge, teilte BMW am Donnerstag (1. Mai) in Woodcliff Lake (New Jersey) mit. VW legte beim Absatz im April leicht um 1,7 Prozent auf 19.415 Stück zu. Seit Jahresbeginn betrug das Plus knapp ein Prozent. Vom New Beetle wurden mit 2803 Stück 3,7 Prozent mehr verkauft. Der Jetta verzeichnete ein Minus von knapp 13 Prozent auf 7171 Wagen. Die in den USA unter dem Namen Rabbit verkauften Golf-Varianten verkauften sich mit 3381 Exemplaren um gut neun Prozent besser als im Vorjahresmonat. Beim Passat stieg der Absatz um knapp sieben Prozent auf 3673 Stück.

Smart erobert die US-Metropolen

Bei der Daimler-Tochter Mercedes-Benz sanken die US-Verkaufszahlen im vergangenen Monat um drei Prozent auf 20.271 Stück. Seit Jahresbeginn stieg der Absatz hingegen um 1,4 Prozent. Von der C-Klasse wurden im April mit 6850 Einheiten 33,5 Prozent mehr verkauft. Die M-Klasse steigerte den Absatz um 8,4 Prozent auf 2582 Fahrzeuge. Vom in jüngst in den USA gestarteten Smart fortwo verkaufte Daimler im April 2683 Stück und seit Januar insgesamt 6159 Exemplare. Die VW-Tochter Audi musste einen Absatzrückgang um 4,6 Prozent auf 7730 Stück hinnehmen. Seit Jahresbeginn fielen die Verkaufszahlen um knapp drei Prozent auf 28.286 Einheiten. Der Sportwagenbauer Porsche setzte in ganz Nordamerika im April mit 3099 Autos fünf Prozent weniger ab. Das SUV Cayenne steigerte den Absatz um 21 Prozent auf 1299 Auslieferungen. Vom 911 wurden dagegen mit 970 Fahrzeugen 26 Prozent weniger verkauft. Der Absatz der Boxster-Baureihe sank um sechs Prozent auf 819 Stück.

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