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Neuzulassungen USA August 2013

— 06.09.2013

Der US-Markt boomt

Der US-Automarkt boomt weiter. Für fast alle Hersteller gab es im August 2013 kräftige Zugewinne. Lediglich VW schwächelte und verkaufte weniger Autos.

(dpa/sb) Der US-Automarkt boomt – und davon profitieren auch die deutschen Premium-Hersteller. Im August steigerten Porsche, Daimler und Audi ihre Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten kräftig. Auch für die einheimischen Autobauer General Motors (GM), Ford und Chrysler sowie ihre japanischen Konkurrenten ging es weiter bergauf. Der VW-Konzern hingegen musste bei seiner Hauptmarke Volkswagen erneut einen Rückgang hinnehmen: Während der Jetta zulegte, verkauften sich der Golf und der Geländewagen Touareg schlechter.

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Daimler mit den Marken Mercedes-Benz und Smart kamen in den USA im August zusammen mit den Sprinter-Lieferwagen auf gut 27.100 verkaufte Exemplare, fast 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. BMW glänzte mit einem Zuwachs von 35 Prozent auf mehr als 30.500 Wagen, wozu mehr die Kernmarke BMW als die Kleinwagen-Tochter Mini beitrug. Die Ingolstädter VW-Tochter Audi meldete ein sattes Plus von 21,5 Prozent auf gut 14.000 ausgelieferte Autos. Porsche lieferte 3300 – rund zehn Prozent mehr als im August 2012. Schlechter sah es bei der Hauptmarke Volkswagen aus: Die US-Amerikaner nahmen nur 40.342 VW-Autos ab und damit 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn verbuchte VW in den USA nun einen Absatzrückgang von 1,3 Prozent.

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bewertet den August positiv: Der US-Markt habe um 17 Prozent auf 1,5 Millionen Autos zugelegt und somit das beste Monatsergebnis seit Mai 2007 erzielt. "Damit wurde bereits nach acht Monaten die Zehn-Millionen-Marke geknackt. Die US-Kunden sind in Kauflaune. Alles deutet darauf hin, dass auf dem US-Markt im Gesamtjahr 2013 deutlich mehr als 15 Millionen Light Vehicles verkauft werden", betonte Matthias Wissmann, Präsident VDA. Die deutschen Konzernmarken konnten laut VDA im August das hohe Tempo mitgehen. Sie erhöhten ihren Light-Vehicles-Absatz insgesamt um knapp 14 Prozent auf 115.400 Einheiten.

Gut lief es auch für die großen US-Autobauer: Sie vermeldeten Steigerungen zwischen zwölf und 15 Prozent. GM verkaufte 275.847 Fahrzeuge, fast 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei Ford gingen die Verkäufe um zwölf Prozent auf 221.270 Exemplare nach oben. Chrysler kam auf 165.552 verkaufte Fahrzeuge, ein Plus von zwölf Prozent. Chrysler sprach vom besten August seit 2007. Für GM war es der beste Monat seit September 2008, bevor sich die Finanzkrise mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers weltweit verschärft hatte. Auch der japanische Autobauer Toyota legte deutlich zu. Insgesamt kam der weltgrößte Autobauer in den USA auf gut 231.500 verkaufte Wagen, rund 23 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch für Honda und Nissan ging es um zweistellige Prozentsätze nach oben.

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