Neuzulassungen USA (Juli 2011) — 03.08.2011
Deutsche Autos weiter gefragt
Der US-Automarkt ist ins Stottern geraten. Die deutschen Hersteller können sich allerdings nicht beklagen, sie fuhren im Juli 2011 auf dem US-Markt dick im Plus.
Neuzulassen in Deutschland: Die beliebtesten Marken
"Die Branche erholt sich weiterhin, wenn auch in moderatem Tempo", sagte VW-Amerikachef Jonathan Browning. In seinem eigenen Haus hat er keinerlei Grund zur Klage: Der Absatz der Marke VW in den Vereinigten Staaten legte um 22 Prozent zu. Es sei der beste Juli seit neun Jahren gewesen, erklärte das Unternehmen. Audi, BMW und Mercedes-Benz konnten nicht ganz so stark wachsen. Porsche kam mit einem Absatzplus von zwei Prozent eher langsam vom Fleck. US-Marktführer General Motors und die Nummer zwei, Ford, kamen immerhin auf Verkaufszuwächse von acht bzw. neun Prozent. Der dritte US-Autokonzern Chrysler – lange Sorgenkind der Branche – legte um 20 Prozent zu. Zusammen stehen die großen Drei für rund die Hälfte des Gesamtmarktes. Die ebenfalls starken japanischen Autobauer Toyota, Honda und Nissan mussten dagegen teils drastische Einbußen in Kauf nehmen – sie konnten oft schlicht nicht liefern. Nach dem Erdbeben im März normalisiert sich die Produktion nur langsam. Zuletzt hatten die Zuwachsraten in den Vereinigten Staaten allgemein nachgelassen, weil die Arbeitslosigkeit anhaltend hoch ist. Hinzu kam die Unsicherheit durch das politische Hickhack um die Anhebung der Schuldenobergrenze.Kommentar verfassen


































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"Der Absatz der Marke VW in den Vereinigten Staaten legte um 22 Prozent zu." Mich würden mal die Zahlen dazu interessieren. Ich meine 22 % wovon!? Wenn BMW 20.000 Auto verkauft und VW beispielsweise nur 10.000, dann sind 22 % zwar schon ein Erfolg, aber immernoch kein Marktentscheidender... Soll kein VW Bashing sein... mich interessieren einfach nur die Zahlen, wenn schon solch orbitanten Wachstumsraten genannt werden. :)