USA-Flagge

Neuzulassungen USA Juni 2010

— 02.07.2010

Deutsche deutlich im Plus

Erfreulicher Juni für die deutschen Autobauer in den USA: Porsche, BMW, VW, Audi und Mercedes verkauften deutlich mehr Autos als 2009. Auch für die großen amerikanischen Hersteller gingen die Zahlen nach oben.

(rtr) Die Autobauer haben im Juni 2010 auf dem US-Markt deutlich mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Besonders Porsche fuhr im vergangenen Monat auf dem nach China zweitgrößten Automarkt der Welt ein deutliches Plus ein: Der Sportwagenhersteller brachte im Juni 2141 Autos auf amerikanische Straßen, im Vergleich zum Vorjahr ein üppiges Plus von 137 Prozent. Dabei zogen vor allem die neue Version des Geländewagens Cayenne und der viertürige Panamera Käufer an. Im Juni 2009 hatte die Branche in Übersee herbe Verluste verkraften müssen. Während in Deutschland die Abwrackprämie schon seit dem Frühjahr die Verkaufszahlen in die Höhe trieb, startete das "Cash for Clunkers"-Programm der US-Regierung erst Ende Juli. Dementsprechend positiv fällt nun der Vergleich zu den niedrigen Zahlen des Vorjahres aus.

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Mercedes-Benz USA verbuchte mit 18.997 Autos ein Absatzplus von gut 25 Prozent. BMW konnte 23.331 Fahrzeuge seiner Marken BMW und Mini an den Mann bringen und verzeichnete damit einen Anstieg von knapp zwölf Prozent. Die VW-Tochter Audi of America verkaufte 8.601 Fahrzeuge, 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Wolfsburger Mutterkonzern setzte über Volkswagen of America 21.051 Autos und damit 10,6 Prozent mehr ab. Die Verkäufe der einstigen "Big Three" der US-Autobranche zogen ebenfalls an: Chrysler brachte 92.482 Autos auf die heimischen Straßen, ein Anstieg von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ford setzte 175.895 Autos Fahrzeuge ab und wuchs damit zweistellig (plus 16 Prozent). Die Opel-Mutter General Motors – die just vor einem Jahr Gläubigerschutz angemeldet hatte – vermeldete mit 195.380 verkauften Autos ein Plus von knapp elf Prozent. Selbst der japanische Autobauer Toyota, der in den vergangenen Monaten wegen mehrerer Rückruf-Aktionen in die Schlagzeilen geraten war, konnte 2010 fast sieben Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen als ein Jahr zuvor.

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