Neuzulassungen USA: November 2012

— 07.12.2012

Paradies für deutsche Autobauer

Auch im November 2012 haben die US-Amerikaner beim Autokauf zugeschlagen. Davon profitierten besonders die deutschen Hersteller.

(dpa/mw) Die Lust der US-Amerikaner auf ein neues Auto ist ungebrochen. Im November 2012 stiegen der Verkäufe auf dem wichtigsten Automarkt der Welt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15 Prozent auf mehr als 1,1 Millionen Neuwagen, berichtet die "Automotive News". Die deutschen Hersteller fuhren teils so gute Ergebnisse ein wie noch nie. Mercedes legte um 15 Prozent zu, Audi steigerte seine Verkäufe um 24 Prozent, die Marke VW um 29 Prozent, bei der Marke BMW waren es 45 Prozent und bei Porsche sogar 71 Prozent. "Wir rechnen damit, dass die Nachfrage auch in der nahen Zukunft anhält", erklärte Porsches Nordamerika-Chef Detlev von Platen.

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Porsches Nordamerika-Chef Detlev von Platen: "Wir rechnen mit einer anhaltenden Nachfrage."

Hintergrund der großen Zuwächse ist eine alternde Wagenflotte, die viele zum Kauf eines Neuwagens zwingt. Zudem gibt es in der Bevölkerung ein Vertrauen in die Wirtschaft, obwohl für 2013 Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen anstehen. Im November kam hinzu, dass viele Autos von Wirbelsturm "Sandy" hinweggeschwemmt worden waren. Viele US-Amerikaner brauchten schnell ein neues Fahrzeug.

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Auch die heimischen Massenhersteller verkauften mehr Wagen. Die Zuwächse hielten sich aber im Vergleich zu den Deutschen und zu manchem japanischen Konkurrenten in Grenzen. Am besten schnitt der zum Fiat-Konzern gehörende Autobauer Chrysler mit einem Plus von 14 Prozent ab. Ford verkaufte sechs Prozent mehr, General Motors drei Prozent. Die deutsche Hersteller sind trotz hoher Zuwachsraten noch weit von den Absatzzahlen der drei großen US-Hersteller entfernt: General Motors, setzte im November daheim fünfmal so viele Fahrzeuge ab wie VW. Bei den Wolfsburgern findet besonders der Passat weiter reißenden Absatz, er legte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 75 Prozent zu. Die zweite tragende Säule ist der Jetta, dessen Absatz um etwa zehn Prozent stieg.

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