Neuzulassungen USA Oktober 2012

— 02.11.2012

Im Schatten von Sandy

Das Wachstum geht weiter: Die Autobauer melden in den USA durchweg steigende Verkäufe. Deutsche Hersteller profitieren besonders stark.



(dpa) Die großen Autobauer haben im Oktober 2012 ihre Verkäufe in den USA gesteigert. Die US-Hersteller General Motors und Chrysler, aber auch Toyota verzeichneten ein Plus bei den Verkäufen. Auch die deutschen Konzerne Volkswagen und Daimler steigerten ihren Absatz in dem wachsenden Markt. Der US-Chef von Europas größtem Autobauer VW, Jonathan Browning, zeigte sich mit den Zahlen zufrieden – vor allem wegen der Auswirkungen des Wirbelsturms "Sandy": "Obwohl mehr als 25 Prozent unserer Händler durch den schweren Sturm betroffen waren, konnte Volkswagen seinen Absatz um mehr als 20 Prozent steigern und legte den besten Oktober seit fast 40 Jahren hin", sagte er am Donnerstag (1. November 2012). Mit 34.311 Autos verkaufte VW 22,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Die BMW-Gruppe steigerte den Absatz um 18,5 Prozent auf 32.339 Fahrzeuge. Bei der Marke BMW legten die Verkäufe gar um 20,9 Prozent auf 26.451 Stück zu. Von der Marke Mini wurden mit 5888 Fahrzeugen immerhin noch 8,7 Prozent mehr verkauft als im Oktober 2011. Auch Daimler ließ sich von "Sandy" nicht vom Rekordkurs abbringen – "trotz des unglaublichen Elends im Nordosten, unserem wichtigsten Markt", wie Daimlers US-Chef Steve Cannon sagte. Mit 26.642 Pkw und leichten Transportern setzte Daimler neun Prozent mehr Autos als vor einem Jahr ab. Scheinbar unbeeindruckt von allen äußeren Einflüssen zeigte sich auch die jüngste VW-Tochter Porsche. Die Sportwagenschmiede legte beim Absatz gleich um 40 Prozent zu. Vor allem die Geländelimousine Cayenne, die für fast die Hälfte der US-Verkäufe sorgt, verkaufte sich besser. Auch die VW-Schwestermarke Audi legte bei den Nobel-Autos zu. Insgesamt steigerte der Premium-Hersteller den Absatz im abgelaufenen Monat um 14,5 Prozent auf 11.708 Autos.

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Honda legte im Oktober ähnlich stark zu. Konkurrent Toyota steigerte den Absatz um knapp 16 Prozent, während Analysten bis zu 26 Prozent erwartet hatten. Der Oktober sei aber "trotz Sandy ein solider Monat" gewesen, hieß es. Bei den US-Herstellern fiel die Oktoberbilanz etwas verhaltener aus. Ford konnte seinen Absatz im Vergleich zum Oktober 2011 praktisch gar nicht steigern. General Motors legte knapp fünf Prozent zu, die Fiat-Tochter Chrysler um rund zehn Prozent. Beide blieben damit jedoch hinter den Erwartungen zurück. Von eher geringen Auswirkungen auf die Oktober-Verkäufe durch den Hurrikan geht Auto-Experte Christoph Stürmer von der Beratungsgesellschaft IHS Global aus. Im November dürften sich die Folgen stärker auswirken – allerdings in die entgegengesetzte Richtung: Für zerstörte Autos müssten die Menschen Ersatz finden.

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