New York Auto Show 2011: Messe-Rundgang UPDATE — 21.04.2011
Die Premieren in New York
Im Big Apple dreht sich kurz vor Ostern alles um PS-starke Premieren und zwei Asiaten von Subaru und Lexus. Die Highlights der New York Auto Show 2011!
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Für die deutschen Hersteller zählt New York nach wie vor nicht zu den Top-Automessen. Die meisten deutschen Marken haben altbekanntes Blech an den Hudson River geschoben. Anders Mercedes: Die Schwaben feiern mit dem C 63 AMG Coupé Weltpremiere. Der 457-PS-Zweitürer macht ab Juli 2011 Jagd auf das BMW M3 Coupé. Auch der Mercedes E 63 AMG steht in New York – er bekommt den aus dem CLS 63 AMG bekannten 5,5-Liter-V8-Biturbo mit bis zu 557 PS. Optische Feinkosmetik am Power-E fand auch statt. Die zeigt sich an neuen Leichmetallrädern und "V8-Biturbo"-Schriftzug auf den Vorderkotflügeln. Die zweite "Weltpremiere" steht mit dem neuen Beetle am VW-Stand. Weltpremiere in Gänsefüßchen, da der Beetle ein paar Tage zuvor auf der Auto Shanghai enthüllt wurde und ergo nicht mehr ganz taufrisch ist.Erste Sitzprobe im Beetle
Gleiches gilt für den Chevrolet Malibu. Erst Shanghai, dann New York. Die neue Mittelklasse aus dem GM-Konzern soll sich weltweit im Segment der Mittelklasse etablieren. Im Motorenregal sind – abhängig vom Markt – zehn Vier- und Sechszylinder-Motoren, erhältlich mit Schalt- und Automatikgetriebe als Benziner, Diesel oder mit Autogasantrieb. Schon Ende 2011 kommt der Malibu zunächst in China auf den Markt, kurz danach in den USA. Sein Europa-Debüt soll der Chevy 2013 feiern. Und was bieten die US-Hersteller neben dem neuen Malibu noch an Premieren bei ihrem Heimspiel? Nicht viel. Nationale Highlights der Messe sind der aufgefrischte Ford Taurus und die SRT-Spaßbüchsen des Jeep Grand Cherokee und des neuen Chrysler 300. Cadillac, Lincoln, Buick, GMC oder Dodge haben – wenn überhaupt – außer ein paar blassen Facelifts nichts zu bieten.
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Da New York schon immer die Messe für Autos mit ordentlich Bums und Biss war, stehen hier eher Hochkaräter als Öko-Kisten. Den kleinen Parcours für Elektro-Autos mit Namen "EV-Pavillion" lassen die Besucher eiskalt links liegen. Grund: An der Ostküste ist viel wohlhabendes Publikum ansässig, das auf seiner Heimmesse stets auf der Suche nach der neuen Familien-Luxuslimousine ist. Aus diesem Grund lässt Jaguar das Facelift des XF auf der NYIAS vom Haken. An Front und Heck gab es leichte Retuschen, zudem ist der XF jetzt auch mit einem Vierzylinder-Diesel (190 PS) zu haben. Doch keine Bange: Der Fünfliter V8 Kompressor-Direkteinspritzer mit 510 PS bleibt nach wie vor im Programm.
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Kommentare zum Artikel (9)
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Danke Jaguar, mit den neuen Scheinwerfern vorn gefällt der XF!
alles mist.nur vw ist bester auto.ich fahere golf 6 und sehr zufrieden.subaru,mercedes,ford alles veraltet.ICh BIN ZUFRIDEn!
Wir Deutsche sind halt den Einheitsbrei von Audi und VW gewohnt. Alles was nicht nach Passat aussieht finden wir in unserer anerzogenen Biederkeit nicht "zeitgenössisch". Ich finde es gut, dass ein kleine Firma wie Subaru, was das Design angeht, ihren Weg geht, den Boxer verbaut und vier Räder antreibt.
Der US Bezinpreis dreht sich zur Zeit in nie gekannte Höhen. 6 Dollar/Gallonen-Preis sind nicht mehr Phantasie. Da braucht es dann mindestens 300 PS um mit maximal 80 Stundenkilometern auf US Highways den maximalen Verbrauch zu erreichen.
Wann wird Subaru endlich aus seinen Designfehlern schlau. Um es vorweg zu nehmen, ich bin eigentlich ein Fan der Marke und in Sachen Zuverlässigkeit macht ihnen keiner so schnell etwas vor, aber wenn dass Design zeitgenössisch anmuten soll, dann tut es mir echt leid. Primitiv ausgestellte Kotflügel gab es schon in den 80ern und selbst damals waren sie nicht massenkompatibel. Prollig und billig, was anderes kann ich dazu einfach nicht sagen, dabei hatte mich eigentlich schon so auf eine Leuterung bei Subaru gefreut.