News vom 12. März 2007

News vom 12. März 2007

— 12.03.2007

Die aktuelle Motorsportschau

+++ Peugeot im 24-Stunden-Lack +++ WTCC: Heimsieg für Farfus in Curitiba +++ NASCAR: Jimmie Johnson siegt, Mark Martin führt +++

Peugeot im 24-Stunden-Lack

Im Januar 2007 feierte der 908 HDi sein Testdebüt in Le Castellet, doch Peugeot hat das Auto seither vor allem aerodynamisch noch einmal überarbeitet. In Genf ist nun der Lack am gallischen Kontrahenten des Audi R10 getrocknet. Die Franzosen werden mit diesem Zwölfzylinder-Dieselsportwagen das 24-Stunden-Rennen von Le Mans bestreiten und auch in der LMS an den Start gehen. Den ersten Renneinsatz soll der 908 am 15. April in Monza feiern, denn in Sebring wird nur getestet. Peugeot will in diesem Jahr die überlegenen Audi herausfordern und sicherte sich dafür prominente Unterstützung am Lenkrad: Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve, Ferrari-Testfahrer Marc Géne und Nicolas Minassian werden ein Auto fahren. Im zweiten Wagen sitzen mit ChampCar-Titelträger Sébastien Bourdais sowie den beiden Ex-Formel-1-Piloten Pedro Lamy und Stéphane Sarrazin ebenfalls bekannte Größen.

WTCC: Heimsieg für Farfus

Die Favoriten in den BMW 320si waren nicht zu stoppen. Die ersten drei Plätze in beiden Rennen gingen an die Renner made in Bayern. Jörg Müller, Andy Priaulx und Augusto Farfus – so lautete die Reihenfolge im ersten Rennen. Im zweiten Lauf tauschten Müller und Farfus die Plätze. Der jeweils vierte Platz ging an Seat. Yvan Muller und Gabriele Tarquini fuhren die Punkte für die Spanier ein. Nach dem ersten Lauf liegen somit drei BMW-Teams punktgleich an der Spitze. Pech hatte der Italiener Alessandro Zarnadi. Im zweiten Rennen kollidierte er ohne eigenes Verschulden mit dem Chevy von Robert Huff und viel vom sicheren ersten Rang weit zurück. Statt seines dritten WM-Sieges reichte es nur zum sechsten Platz. Diese Position hat er nach WTCC-Lauf eins mit fünf Punkten auch im Gesamtklassement.

NASCAR: Jimmie Johnson siegt – Mark Martin führt

Jimmie Johnson, amtierender Nextel-Cup-Champion, hat das "DaimlerChrysler 400" von Las Vegas gewonnen. Es war sein dritter Sieg in Folge auf dem Motor Speedway der Zocker-Stadt. Markenkollege Mark Martin belegte hinter Ford-Pilot Matt Kenseth Rang fünf und verteidigte seine Führung in der Gesamtwertung mit 495 Punkten, sechs Zähler vor Gordon. Juan Pablo Montoya, der aussichtsreich von Platz vier das Rennen aufgenommen hatte, ruinierte sein Auto durch viele kleine Rempler so weit, dass es zum Schluss nur für Rang 22 reichte. Diesen belegt er auch insgesamt mit 288 Zählern nach drei von 36 Rennen.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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