News vom 13. Februar 2007

News vom 13. Februar 2007

— 13.02.2007

Die aktuelle Motorsportschau

+++ Sohmer und Reuter neue DTM-Kommentatoren +++ ChampCar-Star fährt Seat in der Tourenwagen-WM +++ Toro Rosso stellt sich +++

Sohmer neuer ARD-Mann für die DTM

Der Flirt mit RTL ist vorbei, zumindest für 2007. Die Rennen der DTM werden auch in diesem Jahr weiter von der der ARD live übertragen. "Wir haben einen gültigen Vertrag, und den werden wir auch erfüllen", erklärt Walter Mertes, Vorstand für Marketing beim DTM-Ausrichter ITR. Dass es Gespräche mit dem Kölner Privatsender gegeben hat, streitet Mertes nicht ab. "Wir haben mit vielen Leuten gesprochen, unter anderem auch mit Eurosport." Die ITR war 2006 mit der Präsentation der DTM im Ersten nicht immer zufrieden. "Die Spannung, die die Serie vor Ort bietet, kommt im Fernsehen nicht rüber", hatte ITR-Chef Hans-Werner Aufrecht vorsichtige Kritik geübt. Inzwischen laufen beim für die DTM-Übertragungen verantwortlichen ARD-Sender SWR die Vorbereitungen für die neue Saison. Anstelle des oft kritisierten Andreas Spelling wird Philipp Sohmer (31) die Rennen kommentieren. Für den bisherigen Co-Kommentator Klaus Ludwig soll dessen früherer DTM-Kontrahent Manuel Reuter als Experte zu Wort kommen. Weitere Infos zur DTM ab Freitag in AUTO BILD MOTORSPORT.

ChampCar-Star fährt Seat in der Tourenwagen-WM

Seat hat sein Fahreraufgebot für die neue Saison in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) bekannt gegeben. Neu im Kader ist der ehemalige ChampCar-Star Michel Jourdain jr. (30) aus Mexiko. In den restlichen drei Werksautos sitzen die bisherigen WM-Piloten Yvan Muller (F), Jordi Gene (E) sowie Ex-Weltmeister Gabriele Tarquini (I). "Wir haben unseren Seat Leon weiter optimiert. Aber die WTCC ist die ausgeglichenste aller Weltmeisterschaften. Deshalb ist sie auch am schwierigsten zu gewinnen. Aber wir wollen 2007 den Fahrer- und den Markentitel holen", setzt Seat-Sportchef Jaime Puig seine Fahrer unter Druck. Nicht mehr im Seat-Kader stehen der Brite James Thompson (Rückkehr zu Alfa Romeo), Rickard Rydell (S/Sportwagen) sowie der Allgäuer Peter Terting. Der ehemalige DTM-Pilot hat für 2007 noch kein neues Cockpit.

Toro Rosso stellt sich

Heute, am 13. Februar, sollte es Antworten geben. Wie steht es um den neuen Boliden, und wer wird in der Saison 2007 die Cockpits besetzen? Der STR2 steht bereit. Am Mittwoch (14. Februar) wird er seine erste Ausfahrt unternehmen, und wie Teamchef Franz Tost berichtet, ist das Chassis in Deutschland gebaut. "Wer etwas anderes sagt, sagt etwas Falsches", so Tost. "Wir haben ein komplett neues Auto gebaut, mit einem neuen Motor, neuem Motorenumfeld – und alles andere muss man sich selbst anschauen. Ich kenne das Red Bull-Chassis nicht", vermeldete Tost, als er auf einen Vergleich zum RB3 angesprochen wurde. Am Steuer des neuen STR2 sitzt in jedem Fall Vitantonio Liuzzi. Wer den zweiten Renner steuern wird, muss noch bestimmt werden. "Bei Scott müssen wir noch einige Vertragsdinge klären, die sind aber vertraulich. Momentan können wir nichts weiter dazu sagen", vermeldete Gerhard Berger, Mitbesitzer des Rennstalls, zum Thema Fahrer. Bergers Ziel für 2007 ist es, näher an das Mittelfeld der Formel 1 heranzukommen und etwas mehr als den einen Punkt der Saison 2006 herauszuholen. Die Vorstellung aller Fahrer und aller Teams gibt es in der neuen AUTO BILD MOTORSPORT 4/2007 (ab Freitag im Handel).

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