News vom 2. Februar 2007

News vom 2. Februar 2007

— 02.02.2007

Die aktuelle Motorsportschau

+++ Zoff um F1-Testfahrer +++ Erster Test von Villeneuve +++ Williams FW29 ist da – Nico Rosberg gedämpft optimistisch +++

Zoff um F1-Testfahrer

Zwei Verträge hat Giedo van der Garde unterschrieben. Kurz vor Weihnachten benannte das F1-Team Super Aguri den Holländer als Test- und Reservefahrer. Nun kam von Mitkonkurrent Spyker eine Pressemitteilung, in der ebenfalls jener van der Garde als Testfahrer verpflichtet wurde. Daraufhin teilte Super Aguri mit, dass es einen gültigen Vertrag mit van der Garde gebe – der liege seit dem 23. Januar beim Contract Recognition Board in Genf. Dort werden die Fahrerverträge im Wortlaut eingereicht. Der Streit geht wohl vorerst weiter.

Erster Test von Villeneuve

Ex-F1-Weltmeister Jacques Villeneuve war begeistert nach seinem ersten Test im Peugeot 908. Mit dem neuen Diesel-Prototypen der Löwenmarke wird der Kanadier erstmals am 16. Juni bei den 24 Stunden von Le Mans testen. "Das ist eine richtige Rennmaschine. Schnelle Beschleunigung, hohe Kurvengeschwindigkeit und ein beeindruckender Bremsweg", schwärmte Villeneuve nach den ersten Kilometern im südfranzösischen Le Castellet. Gewöhnungsbedürftig sei jedoch der leise Dieselmotor.

Williams FW29 ist da – Nico Rosberg gedämpft optimistisch

Williams-Toyota hat am Teamsitz im englischen Grove sein neues Auto präsentiert. "2006 war nicht gerade unser bestes Jahr, deshalb haben wir unsere Anstrengungen über den Winter verdoppelt und hoffen auf ein großartiges Jahr." Der FW29 ist eine Weiterentwicklung des Vorjahresmodells. Auffällig sind die stark taillierten Seitenkästen und die großen Auspuffkamine. "Wir haben ein verbessertes Auspuffpaket, um die Zuverlässigkeitsprobleme von 2006 in den Griff zu bekommen", erklärte der Technische Direktor Sam Michael, "sowie einen niedrigeren und schmaleren Airboxbereich für verbesserte aerodynamische Effizienz." Zudem wurde das Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung, mit dem 2007 auch Motorenlieferant Toyota an den Start geht, weiterentwickelt. Sam Michael: "Unsere Fahrer spüren beim Schalten jetzt gar keinen Ruck mehr." Dennoch blicken die Stammpiloten Nico Rosberg und Alexander Wurz mit gedämpftem Optimismus in die neue Saison. "Letztes Jahr waren unsere Erwartungen zu hoch", sagte Nico Rosberg, "deshalb geht es in diesem Jahr hauptsächlich um die Zuverlässigkeit. Wenn wir dann auch noch in die Punkte fahren können, wäre das gut."

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