News vom 26. Januar 2007

News vom 26. Januar 2007

— 26.01.2007

Die aktuelle Motorsportschau

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Red Bull greift an

Red Bull hat in Barcelona seinen neuen Formel-1-Renner präsentiert. Der RB3 trägt ganz klar die Handschrift von Stardesigner Adrian Newey: geschwungener Frontflügel, stark taillierte Seitenkästen, gewölbter Heckflügel. "Jetzt wollen wir so oft wie möglich mit den Top-Teams um Podiumsplätze kämpfen", fordert Teamchef Christian Horner. Weiterer Erfolgsgarant ist der Renault-Motor im Heck. "Unser Kundenteam Red Bull bekommt das gleiche Material wie unser Werksteam", betont Renaults Motorenchef Denis Chevrier. Und auch die Fahrerpaarung verspricht Erfolg: Mit David Coulthard (GB) und Ex-Williams-Pilot Mark Webber (AUS) hat Red Bull zwei schnelle und erfahrene Fahrer verpflichtet. Die werden von einem jungen Testfahrerduo unterstützt: Michael Ammermüller (D) und Robert Doornbos (NL). Red Bull könnte in der kommenden Formel-1-Saison also ganz schnell zum Favoritenschreck werden.

Häkkinen bleibt in der DTM

Mika Häkkinen startet 2007 in seine dritte DTM-Saison. Das hat Mercedes nun offiziell bekannt gegeben. Der Finne wird eine 2007er AMG-Mercedes C-Klasse pilotieren, die vom Team HWA eingesetzt wird. "Meine Ergebnisse aus 2006 spiegeln unsere Möglichkeiten leider nicht wieder. Meine drei Podiumsplätze und zwei schnellsten Rennrunden zeigen jedoch, dass der Speed stimmt", sagt der zweifache Formel-1-Weltmeister von 1998 und 1999. Häkkinen holte bisher einen DTM-Sieg – und das bereits in seinem dritten Rennen. "Ich bin davon überzeugt, dass seine Fans 2007 den besten Mika, den es je gab, sehen werden", frohlockt Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Erste Tests der Tourenwagen-WM

Sechs Teams aus der Tourenwagen-WM (WTCC) testeten in Valencia (Spanien). Für Seat saß erstmals Ex-F1-Pilot Tiago Monteiro am Steuer eines WTCC-Autos. Der Portugiese wurde von der spanischen VW-Tochter eingeladen. Möglicher Hintergrund: In diesem Jahr findet erstmals ein WM-Lauf in Porto (Portugal) statt. Auch der Mexikaner Michel Jourdain (früher ChampCar-Pilot) testete für Seat, genau wie die Werksfahrer Gabriele Tarquini und Jordi Gene. Auf dem Programm standen vor allem Aufhängungstests. BMW rückte mit sechs Fahrern aus. Für das deutsche Team Schnitzer absolvierte Neuzugang Augusto Farfus seine erste richtige Ausfahrt im 320si. Kurz vor Weihnachten saß der Brasilianer bereits einmal kurz im Auto. Teamkollege Jörg Müller drehte ebenso seine Runden wie Weltmeister Andy Priaulx (Mampaey-Team). Auch Alex Zanardi und sein neuer Teamkollege Felix Porteiro arbeiteten an der Abstimmung. Die Chevrolet-Piloten Alain Menu und Nicola Larini rissen in ihren modifizierten Lacetti viele Runden ab.

Massa schrottet neuen Ferrari

Felipe Massa kam bei Testfahrten in Vallelunga von der Strecke. Er schlug in einem relativ günstigen Winkel mit seinem Ferrari F2007 ein. So demolierte er nur den Frontflügel und die linke Vorderradaufhängung. Bereits gestern zerlegte McLaren-Mercedes-Neuling Lewis Hamilton in Valencia (Spanien) den neuen MP4-22. Bei 250 bis 300 km/h verlor er im Start-Ziel-Bereich die Kontrolle über das Auto. Er krachte rückwarts in die Reifenstapel. Das Auto konnte für den heutigen Testtag nicht mehr repariert werden. Hamilton blieb unverletzt.

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