News vom 27. Februar 2007

News vom 27. Februar 2007

— 27.02.2007

Die aktuelle Motorsportschau

+++ Todt will Schumi zum Ferrari-Teamchef machen +++ Tourenwagen-WM: FIA bremst BMW ein +++ Neuer Job für Eddie Jordan +++ Rallye-WM rollt 2008 auf Pirelli +++

Todt will Schumi als Ferrari-Teamchef

Nach den Vorstellungen von Jean Todt soll ihn Michael Schumacher eines Tages als Teamchef bei Ferrari beerben. "Ich würde mich freuen, wenn Michael eines Tages zu mir sagen würden, dass der Posten des Rennleiters der nächste Schritt in seiner Karriere sein könnte". An der aktuellen Position Schumachers als sogenannter Superassistent von Todt ändert sich allerdings vorläufig nichts. Dieser Posten ohne feste Definition gibt Schumacher die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob und wann er an der Rennstrecke zum Testen oder bei Formel-1-Läufen erscheint oder wann er sein Büro in Maranello aufsucht. An eine schnelle Änderung dieser Situation glaubt Todt nicht. "Michael ist zu intelligent, um jetzt schon auf eine feste Position bei Ferrari hinzuarbeiten. Er will sich nicht schon wieder einem solchen Druck aussetzen. Dann hätte er ja gleich weiter Rennen fahren können."

Tourenwagen-WM: FIA bremst BMW ein

Nach zwei Doppelerfolgen in der Team- und Fahrerwertung bei der Tourenwagen-Weltmeisterschaft soll BMW das Siegen dort nun schwerer gemacht werden. Für das erste der beiden Rennen an einem Wochenende hat der Automobil-Weltverband jetzt die Einführung von fliegenden Starts beschlossen. Beim zweiten Rennen bleibt es dagegen wie bisher beim Start aus dem Stand. Grund für diese Änderung ist der Traktionsvorteil der BMW. Der 320si aus München ist das einzige Fahrzeug mit Hinterradantrieb im WM-Starterfeld. Damit haben die BMW gegenüber den frontgetriebenen Konkurrenten von Alfa Romeo, Chevrolet und Seat beim Start immer wieder wertvolle Plätze gutgemacht. Darüber hinaus wurde der WM-Kalender noch einmal leicht modifiziert. Der siebte Saisonlauf am 29. Juli findet nicht wie ursprünglich geplant in der Türkei, sondern im schwedischen Anderstorp statt.

Neuer Job für Eddie Jordan


Der ehemalige Formel-1-Teamchef Eddie Jordan hat einen neuen Job. Im Zuge einer Umstrukturierung des Organisationskomitees der Rallye Irland wurde der Ire zum neuen Vorsitzenden bestellt. Die Rallye (16. bis 18. November) steht 2007 zum ersten Mal im WM-Kalender. "Diese Rallye ist eine große Chance für den Sport in Irland", sagte Jordan. "Wir haben viele Motorsport-Talente hier. Und ein Teil der WRC zu sein, hilft uns, diese Talente in Zukunft weiter zu entwickeln." Jordans Stellvertreter wird der Dubliner Anwalt und ehemalige Rugby-Nationalspieler Trevor Ringland.

Rallye-WM rollt 2008 auf Pirelli

Pirelli wird ab 2008 alleiniger Reifenausrüster in der Rallye-Weltmeisterschaft. Der italienische Hersteller, bis 2006 Ausrüster des Subaru-Werksteams in der WM, hat sich in der Ausschreibung gegen den einzigen Mitbewerber BF Goodrich durchgesetzt. Die Tochter des französischen Michelin-Konzerns beliefert in der laufen WM-Saison alle Werksteams mit Reifen. Der Pirelli-Vertrag mit der WRC beginnt 2008 und geht über drei Jahre.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.