News vom 7. Februar 2007

News vom 7. Februar 2007

— 07.02.2007

Die aktuelle Motorsportschau

+++ Kampfansage von Berger +++ Kaltstart in Silverstone +++ Briatore: "Ich will einfach immer gewinnen." +++

Kampfansage von Berger

Der Streit um die Kundenautos spitzt sich zu. Toro Rosso und Super Aguri nutzen die Chassis der Mutterteams Red Bull und Honda. Dabei setzt Toro Rosso sogar auf die 2007er Version des Red Bulls, Super Aguri auf den 2005er Honda. Beide nutzen jedoch eigenstndige Firmen als Zwischenhndler. Denn Kundenautos sind erst ab 2008 laut Reglement erlaubt. Die Konkurrenten Spyker und Williams wollen nun gegen Toro Rosso und Super Aguri rechtliche Schritte einleiten, wenn sie beim Saisonauftakt in Melbourne mit den Kundenautos starten. Nun wehrt sich Toro-Rosso-Teambesitzer Gerhard Berger gegen die Anschuldigungen: "Wenn sie es wollen, dann fechten wir eben diesen Kampf aus", sagte der sterreicher der offiziellen F1-Internetseite, "wir haben alles genau berprft und sehen nicht das kleinste Anzeichen dafr, dass wir uns nicht an die Regeln halten." Fortsetzung folgt.

Kaltstart in Silverstone

Es war saukalt in Silverstone, als Christian Albers zum Shakedown mit dem Spyker F8-VII aus der Garage kam. Trotz der miesen Witterungsverhltnisse schaffte Albers 200 km bei der ersten Ausfahrt und resmierte das Ganze so: "Heute war ein guter Tag trotz der vereisten Strecke und des kalten Wetters. Ich bin froh, dass ich ein paar Runden fahren und das Auto besser kennenlernen konnte und das alles ohne grere Probleme." Adrian Sutil wird erst einen Tag spter seinen ersten F8-VII Test vornehmen knnen. Vielleicht hren wir dann nicht nur seinen Kommentar zum neuen Boliden, sondern auch die Rundenzeiten, die das Team fr Albers nicht bekannt gab.

Briatore will nur gewinnen

Der Vorzeige-Macho der Formel 1, Flavio Briatore, gab im Management-Magazin think:act seine Ansichten zur Frage "Mssen Manager Machos sein?" zum Besten. Das Magazin zitiert Briatore so: "Ein gesundes Selbstvertrauen und das Wissen um die eigene Rolle gehren tatschlich zum Erfolg. Doch auch Basis-Tugenden wie eiserne Disziplin sind gefragt. Ich bin sehr diszipliniert und mir selbst gegenber sehr hart". Im weiteren Verlauf des Interviews bemerkte der Renault-F1-Manager: "Ich hege keine besondere Leidenschaft fr die Formel 1. Ich will einfach immer gewinnen. Je unberwindlicher die Ziele scheinen, desto besser." Mal sehen, was 2007 daraus wird.

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