Nissan 370Z und Cube in Los Angeles

Nissan 370 Z Coupé Nissan 370 Z Coupé

Nissan 370Z und Cube in Los Angeles

— 19.11.2008

Scharf und kultig

Nissan zeigt auf der LA Auto Show zwei neue Modelle mit Kult-Charakter. Der Sportflitzer 370Z soll Audi TT und Porsche Cayman Beine machen. Der kantige Cube genießt als rasender Schuhkarton in Japan schon Kultstatus.

Dieser Japan-Porsche will etablierten deutschen Sportwagen wie Audi TT oder Porsche Cayman Dampf machen. Der neue Nissan 370Z, der auf der LA Auto Show 2008 Premiere feiert, sieht noch schärfer aus als sein 2003 erstmals vorgestellter Vorgänger 350Z und hat noch mehr Power unter der Haube. Auffälligste Änderung an dem potenten Renner sind ungewöhnlich spitze Scheinwerfer und Rückleuchten. Der Radstand wurde verringert, die Karosserie kürzer und durch den größeren Einsatz Gewicht sparender Materialien leichter. Haube, Türen und Heckklappe sind aus Aluminium – dadurch soll der 370Z noch agiler um die Kurven jagen als der 350Z.

Cockpit für Technik-Freaks und 332 PS unter der Haube

Ein Blick in den sportlichen Innenraum des Nissan 370Z macht klar: Die Japaner sind absolute Technik-Freaks. So verwundert es nicht, dass das Interieur des Hecktrieblers für europäische Augen etwas verspielt wirkt. Das gilt vor allem für die Digitalanzeige links im Cockpit und für die breite Mittelkonsole mit einer Fülle von Tasten, einem Bildschirm und drei Rundinstrumenten als Krönchen obenauf. Der Zweisitzer wird von einem 3,7-Liter-Sechszylinder mit 332 PS befeuert (plus 26 PS), der wie gewohnt vorn eingebaut ist. Serienmäßig wird der 370Z mit einer Sechsgang-Handschaltung geliefert, geben Aufpreis gibt's eine Siebengang-Automatik. Der 370Z startet im Januar 2009 zunächst in den USA, nach Europa kommt er im Laufe des Frühjahrs. Die Roadster-Version wird für 2010 erwartet. Preise stehen noch nicht fest – sie dürften knapp unter 40.000 Euro starten.

Nissan Cube: Rasender Schuhkarton mit Kult-Status

Die Neuauflage des kultigen Japan-Würfels Nissan Cube rollt mit neuer Front, neuen Fenstern und neuer A-Säule zu den Händlern. Das 3,98 Meter lange Gefährt bietet Platz für vier Personen. Der Cube steht auf der sogenannten B-Plattform, auf der auch Nissan Micra, Nissan Note oder Renault Clio basieren. Der rollende Schuhkarton wird in Amerika von einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 122 PS angetrieben. In Europa sind 1,5-Liter-Diesel mit 103 PS und 1,6-Liter-Benziner mit rund 110 PS geplant. Gegen Ende des Jahres 2009 soll der Kult-Würfel auch nach Deutschland kommen. Preise stehen noch nicht fest, sollten nach autobild.de-Schätzung ab etwa 18.000 Euro beginnen.

Autor: Axel Sülwald

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