Nissan auf dem Genfer Salon 2009

— 12.02.2009

Geheimnis Qazana

Nissan macht es spannend: Von der neuen Konzeptstudie Qazana zeigen die Japaner nur einen Teil der Front. Weitere Premieren in Genf sind der neue 370Z mit 331 PS, der Personen-Transporter NV200 und die Kult-Kiste Cube.
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Von Stephan Bähnisch  Die Designer von Nissan schüren die Spannung auf den bevorstehenden Genfer Salon 2009 (5. bis 15. März). Dort wird eine kompakte Crossover-Studie stehen, die Konkurrenten wie den Kia Soul oder den Citroën C3 Picasso ins Visier nimmt. Doch die Japaner zeigen bislang nur eine Teilansicht der Front – der Rest des neuen Crossovers bleibt bis zur Premiere am Lac Léman im Dunkeln. Ein paar Infos lässt Nissan aber schon durchsickern: Der Nippon-Crosser soll mit breiten Radkästen die Muskeln spielen lassen, von den fünf Türen sind die beiden hinteren Zugänge als Schmetterlingstüren gegenläufig angeschlagen. Sie lassen sich nur bewegen, wenn auch die Vordertüren geöffnet werden. Als weitere Genf-Premiere schickt Nissan den NV200 als Personentransporter ins Rennen. Der Siebensitzer als Pkw-Variante ist die erste von drei Ausführungen des neuen Kompakttransporters. Als Motoren stehen ein 1,6-Liter-Benziner (108 PS) und ein 1.5 Turbodiesel mit 86 PS zur Wahl. ESP ist in dem 4,40 Meter langen NV200 Serie.
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Keine Frage: Der Nissan 370Z ist ein Blickfang in Genf, sein Preis ein echter Knüller.
Keine Frage: Der Nissan 370Z ist ein Blickfang in Genf, sein Preis ein echter Knüller.
Als echter Pulsbeschleuniger darf der neue Nissan 370Z in Genf sein Europadebüt feiern. Ab Juli wird der auf 331 PS erstarkte Sportler zu Preisen ab 38.690 Euro als günstige Alternative gegen Audi TT oder BMW Z4 um Kundschaft buhlen. Der Radstand wurde verringert, die Karosserie kürzer, der Wagen leichter. Haube, Türen und Heckklappe sind aus Aluminium – dadurch soll der 370Z noch agiler um die Kurven jagen als der 350Z. Als technisches Schmankerl verfügt der Handschalter im Top-Modell "Pack" über eine Drehzahlsynchronisation (Synchro Rev Control), die mit computergesteuertem Zwischengas die Motordrehzahl bei Schaltvorgängen anpasst und so schneller und weicher schalten soll.
Trendsetter: In seiner Heimat ist der Cube bereits eine Ikone
Ein Mini zur richtigen Zeit: Der Pixo ist klein, sparsam und billig.
Ein Mini zur richtigen Zeit: Der Pixo ist klein, sparsam und billig.
Extrem scharf kommt auch die Kult-Kiste Nissan Cube nach Genf. In seiner Heimat ist der Cube bereits eine Ikone – ab November 2009 schicken ihn die Japaner endlich auch nach Europa. Hier bietet Nissan den Cube mit einem 1,5-Liter-Turbodiesel mit Partikelfilter und 106 PS sowie einem 110 PS starken 1,6-Liter-Benziner an. Die Neuauflage des Japan-Würfels rollt mit neuer Front, neuen Fenstern und neuer A-Säule zu den Händlern. Das 3,98 Meter lange Gefährt bietet Platz für vier Personen. Der Cube steht auf der sogenannten B-Plattform, auf der auch Nissan Micra, Nissan Note oder Renault Clio basieren. Als rollende Sparbüchse kommt der Pixo im Sommer im Kleinstwagensegment. Der fünftürige Mini ist 3,57 Meter lang, 1,47 Meter hoch und 1,60 Meter breit. Sein Radstand beträgt 2,36 Meter. Kompakt und sauber soll der Pixo fahren, dazu trägt vor allem der 1,0-Liter große Dreizylinder bei, der lediglich 103 g/km an CO2 in die Luft bläst, was einem Benzinverbrauch von 4,4 Litern/100 km entspricht. Die Technik teilt sich der Pixo mit den Suzuki Alto, montiert wird er in Indien. Wenn er seinem Technik-Bruder auch beim Preis nacheifert, dürfte ein Einstieg um 9000 Euro realistisch sein. Aber auch dieses Geheimnis wird Nissan in Genf lüften.
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